Die 10. Pappbootregatta findet am 20. Mai 2023 statt!

Hallo liebe Interessierte, Akteure und Bootsbauer!
Die 10. Jubiläumsveranstaltung findet am Samstag, 20. Mai 2023 statt!
Dann heißt es wieder „In die Pappe fertig los“.

Die ersten Helfer- und Helferinnentreffen finden am
Donnerstag, 12. Januar und am Mittwoch, 01. März 2023 jeweils um 19.00 Uhr im NAUTILUSHAUS statt. Weitere ehrenamtliche Unterstützer sind willkommen. Meldet Euch gern bei uns, um im nächsten Jahr hautnah dabei zu sein. Das MTV Pappboot-Team 2023 Sabine Rosenbaum & Birgit Benke
Tel. 0160-842 9956 + FAX 0421-66 08 582 + E-Mail: Birgit.Benke@t-online.de

Seemannsbrot – Was wurde wann und von wem an Brot gereicht

Seemannsbrot – Was wurde wann von wem an Bord gereicht – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 15. September 2022 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack
Wer die Frage aufwirft, womit zu welchen Zeiten Seeleute an Bord verköstigt wurden, sieht sich umstellt von Klischees. Da wäre, an erster Stelle, der Labskaus zu nennen. Ein Klassiker der angeblich maritimen Küche, was wohl vor allem an den Bestandteilen des Gerichts liegt: Hering, Kartoffeln, Gurken, eingelegt, also konserviert, dazu Zwiebeln, Rote Beete, an Land leichter erhältlich als draußen auf See. So futtern sie also, die Matrosen. In jeder Labskaus-Dose aus der heimischen Metzgerei steckt diese Botschaft.
An zweiter Stelle wäre der Rum als nicht unbedingt Nahrungsmittel, aber auch nicht Rauschmittel zu nennen. Diente, mit Zitronensaft versetzt, vor allem als Anreiz dazu, der Skorbut vorzubeugen, einer, wie erst im 20, Jahrhundert erkannt wurde, in der Seefahrt grassierenden Vitaminmangel-Erkrankung. Bei der britischen Royal Navy zählte die tägliche Dosis Rum bis 1971 zum täglichen Repertoire.
Viel Seefahrtsromantik mag in solchen Zuschreibungen stecken. Vor allem aber: Was auf Schiffen gereicht wurde, lag an der jeweiligen Verfügbarkeit brauchbarer Speisen. Vor der Installation von Kühlketten keine ganz einfache Aufgabe. Weder verfügte man über entsprechende Lagerkapazitäten an Bord, noch über die Möglichkeiten, frische Ware dauerhaft zu nutzen und zu erhalten. Die alten Segler wie bis weit in die industrielle Moderne hinein die Dampfschiffe waren ein Dorado der die Vorräte schützenden Katzen.
Hinzu kommt: Die Seefahrt selbst hat für tiefgreifenden Wandel in der Bordverpflegung gesorgt. Bestes Beispiel: Die aus der Neuen Welt ins alte Europa gelangte Kartoffel, die, zunächst als Zierpflanze geltend, am Ende doch dem Labskaus die nötige Stärke verschaffte. Oder das Corned Beef, einer der Meilensteine für die Verpflegung an Bord. Schon das Pökelfleisch hatte auf dem Gebiet brauchbare Dienste geleistet. Sogar Hans Albers hat in einem seiner klischeebehafteten Seemannslieder davon gesungen.
Um Essen und Trinken an Bord, wie es zubereitet und wie es gereicht wurde, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 15. September 2022. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Sommerliche Literatur

Am letzten Donnerstag im Juli, am 28.07.2022 um 18 Uhr wird die Lesung auf der Signalstation echt maritim: Es geht um ‚Labskaus‘ – keiner außer dem Autor und früheren Seemann Dieter Meyer-Richartz weiß, wie das Seemanns-Gericht entstanden ist! Er trägt sein Gedicht selbst vor. Andere seiner Erinnerungen liest Rona Schneider, die Herausgeberin seines Gedichts und anderer Seefahrergeschichten, aus dem Buch „Sehnsucht nach Meer.“ Inzwischen hat sich auf der Weser und auf dem Meer sehr viel geändert – Meyer-Richartz authentischen Berichte machen klar, wie sehr Vegesack nach dem Krieg noch mit der Seefahrt verbunden war.

Junge, komm bald wieder

Junge, komm bald wieder – Vegesack, bei all seinen Namen genommen – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. Juli 2022 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Die Geschichte erzählt sich eigentlich wie von selbst. Die Geschichte von den Seeleuten, denen, kaum dass sie in Vegesack an Land gegangen waren, die Heuer aus den Taschen gefegt wurde. An Bord hatten sie ja nichts davon ausgeben können. Am Ende schaffte es der aus solchen Erzählungen hervorgegangene Vegesacker Junge sogar zu einer Art Wappenfigur. Selbst auf dem Wirtshausschild eines Lokals am Utkiek ist er, mit nach außen gekehrten Taschen, als Namensgeber vertreten. Am 18. Juni 2022 wurde am Hafenwald ein Denkmal für ihn enthüllt.
Wie immer bei guten Geschichten ist auch diese ein bisschen zu gut. Ganz und gar zeitgemäß einem solchen Gedenken abgeneigt zeigte sich schon im Vorfeld eine im Beirat Vegesack vertretene politische Partei: “Wir als (…) sehen das Thema im Zusammenhang mit der Bevorzugung von jungen Männern, was den Vegesacker Jungen in der Realität angeht. Deshalb muss unsere Fraktion als Unterstützerin dieses Antrags gestrichen werden.“ Wie es um die Realität und das erkennbar nicht biologische Geschlecht einer Symbolfigur bestellt sein könnte, wurde natürlich nicht näher erläutert. Das Kunstwerk kriegte trotzdem einen ihm angemessenen Platz.

Wobei: So einfach liegen die Dinge in diesem Fall nicht. Nach einer ganz anderen Lesart rührt der Name Vegesack nicht von Ereignissen in irgendwelchen Spelunken, sondern ganz simpel von Feeg Sack, einer Bucht, wie sie, an der Einmündung der Schönebecker Aue in die Weser, dort tatsächlich einmal bestand. Als über eine Schankwirtschaft Thom Fegesacke verfügende Ansiedlung wird das heute bremische Vegesack 1453 erstmals urkundlich erwähnt.

Für ein Alleinstellungsmerkmal sollte man den Namen Vegesack ungeachtet der ihm schon eingeschriebenen Doppeldeutigkeit ohnehin nicht halten. Schaut man einmal über den Tellerrand bremischer Namensbefindlichkeiten hinaus, gelangt man unweigerlich ins Baltikum und auf das Gebiet des einstigen Deutschritterordens. Dort, nahe dem livländischen Wolmar, wurde am 20. März 1888 der Schriftsteller Siegfried von Vegesack als neuntes Kind des Ordnungsrichters Gotthard von Vegesack geboren. Von Vegesack ist der Name eines bis in die Gegenwart andauernden Adelsgeschlechts. Aus dem Kreis dieser weitverzweigten, außer im Baltikum in Schweden und Polen ansässigen Sippe, stammt auch der 2012 in Stockholm verstorbene Verleger und Autor Thomas von Vegesack. Verblüffend wie aussagekräftig an ihm war seine körperliche Statur, die an einen Deutschordensritter erinnerte. Kein Vegesacker Junge, bei dem es einfach gewesen wäre, ihm das Geld aus den Taschen zu fegen.

Was es auf sich hat mit dem Namen Vegesack, wie seine Bedeutungen changieren und wofür die mit ihm verbundenen Erzählungen taugen, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. Juli 2022. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet

Stadt? Land? Fluss! 400 Jahre Vegesacker Hafen

Stadt? Land? Fluss! – 400 Jahre Vegesacker Hafen und dessen Auswirkungen auf die gegenwärtige bremische Geografie – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 19. Mai 2022 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Gemessen an seinen geografischen und topografischen Strukturen unterscheidet sich Bremen signifikant von Kommunen vergleichbarer Einwohnerzahl. Nicht als Radialstadt von einem historischen Kern halbwegs gleichmäßig nach außen gewachsen, ist, was sich gegenwärtig als Stadtgemeinde ausgibt, das Resultat eines der Beschaffenheit und wirtschaftlichen Nutzbarkeit des Wasserwegs Weser folgenden Siedlungsbaus, von den Geografen als Bandstadt klassifiziert. Eine herausragende Rolle beim Entstehen einer solchen Struktur haben vor 400 Jahren der Bau und die Inbetriebnahme des Vegesacker Hafens gespielt.
Die historischen Häfen an der Balge und der Schlachte waren zu dem Zeitpunkt kaum mehr als eine Fußnote zu einer noch längst nicht an ihr Ende gekommenen maritimen Geschichte. Vegesack, heute als Stadtteil von Bremen ausgegeben, war Anfang des 17. Jahrhunderts bestenfalls ein Weiler, bestehend aus einer Handvoll Häusern, um eine Schankwirtschaft gruppierte. Erst mit dem Aufkommen des Welthandels und der in seinem Gefolge einsetzenden Industrialisierung bildeten sich Verbindungen zwischen Bremen zugeschriebenen Siedlungen, überwiegend Landgemeinden, deren territoriale Zugehörigkeit nicht immer eindeutig war. Manche, für die die Hansestadt hoheitliche Rechte beanspruchte, andere, die der Führung durch das Erzbistum Bremen unterlagen. In dem gesteigerten Wert, den man in Bremen bis heute darauflegt, als Land zu gelten, spiegelt sich diese in der Art eines Mosaiks gestaltete Raumordnung. Stadt, Land, beides bestenfalls als Vorahnung, die Grundstruktur wurde vom Fluss vorgegeben. Mit den Eingriffen in dessen Verlauf bildete sich das Band, das auch, wegen der Mängel in seiner Infrastruktur, ein langer Jammer genannt werden könnte.
Beispielhaft für diesen Zusammenhang ohne Zusammenhalt: Jeder Kiez geht in erster Linie eigene Wege, durchaus, wie sich am Beispiel Vegesack ablesen lässt, mit Sinn für das Besondere und Eigene. Um nicht ganz auf sich gestellt zu wirken, zieht man bei Bedarf die Speckflagge auf. Auffindbar und erreichbar sind die charmanten Besonderheiten außerhalb der angeblichen Innenstadt, die sich in Wirklichkeit in einer, auf den gesamten Siedlungsraum bezogen, fast schon extremen Randlage befindet, in den seltensten Fällen. Die Posse um die Verlegung der ‚Schulschiff Deutschland‘ hat gezeigt, wohin so viel Selbstvergessenheit führt. Bremen-Besuchern bot sich, beim Blick in Reiseführer, die Tagespresse oder die topologischen Karten des öffentlichen Nahverkehrs, kaum eine Chance, zu dieser und anderen Attraktionen zu finden.
Welche Wege zu den Sehenswürdigkeiten außerhalb der Kernstadt Bremen geebnet werden müssten, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 19. Mai 2022. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet

Junge, komm bald wieder

Statt Klönrunde: Monoklönatische Handreichung Nr. 13, März 2020

Selbst bei der Pflege maritimer Tradition kann man in aller Unschuld in Situationen geraten, auf die nur mit satirischen Mitteln reagiert werden kann. So geschehen im Januar dieses Jahres, als vom Stadtgartenverein Vegesack mitgeteilt wurde, man habe Spendengelder in einer Höhe von mehr als € 30 000 für eine Bronzeskulptur einwerben können. Dargestellt werden soll, was bislang unumstritten als Wahrzeichen Vegesacks gilt: Der Vegesacker Junge, gleichermaßen Symbolfigur und Karikatur und außerdem namentlich Pate einer Hafenwirtschaft am Utkiek, Weserblick inklusive. Beauftragt wurde der Künstler Thomas Recker. Am Hafenkopf ist der schon mit einer markanten Figurengruppe vertreten. Vorgesehen ist die Enthüllung des Kunstobjekts, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 400. Hafengeburtstag, am 18. Juni 2022.

Der Beirat Vegesack segnete das Projekt in der letzten Januarwoche zunächst einhellig ab. Aus den Reihen einer dort vertretenen politischen Partei setzte es dann allerdings bedenkenswerte Bedenken. „Wir als … sehen das Thema im Zusammenhang mit der Bevorzugung von jungen Männern, was den Vegesacker Jungen in der Realität angeht. Deshalb muss unsere Fraktion als Unterstützerin dieses Antrags gestrichen werden.“ Fragt sich nur, von welcher Realität, bei einer erwiesenermaßen Kunstfigur, die Rede sein könnte? Oder wurde da nur versucht, einem, was Alter und Geschlecht angeht, nicht so einfach zu definierenden Jungen in die ohnehin schon geleerten Taschen zu greifen? Gegen Spendenquittung, versteht sich. Sowas hebt im politischen Leben zuverlässig die Moral.
Ach nein, ganz so einfach liegen die Dinge in diesem Fall nicht. Da wäre, ganz streng genommen, die Sache mit einmal dem biologischen und, diesem nur scheinbar verwandt, dem grammatischen Geschlecht. Der Vegesacker Junge ist, rein grammatisch angeschaut, unzweifelhaft männlich, ohne allerdings irgendeine nennenswerte biologische Entsprechung. Schon gar nicht bei einer Bronzeskulptur. Bronze, sei dazu nur angemerkt, ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn. Hart, aber herzlich, wo die Bildhauer sich ihrer annehmen. Eine „Bevorzugung von jungen Männern“, wie unterstellt, das wäre vergleichbar dem Versuch, den Schöpfern von Reiterstandbildern Tierquälerei anzudichten.
Schwerer dürfte ohnehin wiegen, wie sich ein solcher gezielter Sprechblasenwurf auf unseren weiteren Umgang mit maritimer Tradition auswirken könnte. Müssen wir den Text von ‚Junge komm bald wieder‘ nicht umgehend vom Notenblatt fegen. Wobei dieser von Freddy Quinn herbeigezauberte Junge wenigstens noch als leiblicher Nachfahr einer gegrämten Mutter durchgewinkt werden könnte. Keine Skulptur in irgendeinem metallischen Sinn, aber letztlich doch nur aus Papier und Druckerschwärze zusammengeschraubt. Oder ‚Rolling home‘: „Heave away, and with a will, boys (!) / to old England we will steer.“ Schon sieht man, die Taschen gründlich geleert, sämtliche Shanty-Chöre in Auflösung begriffen.
Schlimmer geht’s immer. Vor allem, wenn man sich in gegenseitige Zuschreibungen vertieft. Nein, jetzt bitte nicht „Seemanns Braut ist die See.“ Mit der geht, in dem Lied, sowieso alles unter. Aber ziert nicht den Bug eines jeden Respekt einflößenden Seglers eine Galionsfigur eindeutig weiblicher Provenienz? Unstatthaft entblößt in den meisten Fällen. Eine „Bevorzugung von jungen Frauen, was deren Existenz unterm Klüverbaum in der Realität“ angeht. Sollte man nicht die hölzernen Jungfrauen nach der Logik der eingangs zitierten politischen Partei durch einen, sagen wir mal: Beispiel gebend, geschnitzten Gregor Gysi ersetzen. Ohne Hemd, mit Hose allerdings schon. Als Trumm Holz dürfte er in solcher Verfassung sogar vor dem Beirat Vegesack auftreten. Wortkarg sind Galionsfiguren ja erfreulicherweise.
Wenn Politiker sich der Realität annehmen, schäumt, in jüngster Zeit jedenfalls, die Moral nicht selten wie eine Bugwelle vor ihnen auf. In ihrem Kielwasser treiben dann die Trümmer all der Figuren und Figürchen, die ihnen ohne Ansehen ihrer eigentlichen Beschaffenheit in die Quere gerieten. Gut, dass es da noch Akteure gibt oder wenigstens gab, die sich nicht von irgendeiner wolkigen Befindlichkeit her definieren, sondern nach dem, was ihre Rolle ausmacht. Eine von ihnen wird im MTV Nautilus noch bestens erinnert. Barbara Massing, Schiffsführerin, um mal für ihre Berufsbezeichnung diesen Umweg zu nehmen, mit einem Kapitänspatent, als erste in der Branche tätige Frau an die Tische der Schaffermahlzeit gebeten, legte stets größten Wert darauf, als Kapitän zu gelten und angeredet zu werden. Wenn eine sich auf eine solche Haltung versteht, können sich die angeblich bevorzugten jungen Männer in ihrer Umgebung bloß noch drehen und winden und ihre Taschen ausleeren. Vegesacker Jungen sind einfach die mit einem solchen ihnen eigenen Dreh.
Gerald Sammet

Pappbootregatta

  1. Vegesacker Pappbootregatta am 28. Mai 2022 ab 12 Uhr mit musikalischen Leckerbissen unter dem Motto „Fischköppe“!

 

Basteln, werkeln, bauen und dabei der Fantasie freien Lauf lassen – manchmal braucht es nur die richtige Gelegenheit, um sich in ein Abenteuer zu stürzen. Einige Teams haben uns in diesem Jahr schon mitgeteilt, dass Sie mit dabei sein wollen! Das freut uns als Orgateam sehr!!! Besonders nach zwei 2 langen Jahren der Pause…. Etwas GEMEINSAMES schaffen, und dies zu einem besonderen Anlass?

Dann haben wir genau das Richtige für dich /euch: die Pappbootregatta am 28. Mai im Vegesacker Museumshaven, zu dessen 400. Geburtstag.

Hier treten selbst gebaute Schwimmkörper mit ihren Kapitänen in spannenden Rennen gegeneinander an. Wir suchen noch nach Teams, die mit ihren Booten „in See stechen“ wollen. In diesem Jahr unter dem Motto „FISCHKÖPPE“.  Für die Präsentation und Gestaltung der wäre ein Bezug zum vierhundertsten Hafengeburtstag nur wünschenswert.

Wer träumt nicht davon mal etwas Verrücktes zu machen? Und was ist ungewöhnlicher, als zu versuchen, sich mit einem Boot aus Pappe über Wasser zu halten?

Vielleicht wollen wir aber nicht nur die Abenteuerlust wecken, sondern auch die Kreativität herausfordern, aus einem, das versteht sich, äußerst wichtigen Grund: „Jede Menge Spaß haben! „

Vor allem in einer Gruppe, denn ein gemeinsames Projekt schweißt zusammen, besonders wenn man dies vor rund 2000 Zuschauern präsentieren darf.

Damit alle die gleichen Chancen haben, dürfen die Boote ausschließlich aus Papier, Pappe oder Karton bestehen. Farbe und Lacke müssen umweltfreundlich sein, denn bei allem Spaß denken wir auch über die Spaßgrenze hinaus.

Mitmachen können alle, die sich aufs Schwimmen verstehen, ganz egal ob Schulklasse, Jugendgruppe, Firmen, Azubi-Gruppen, Familien, Freunde oder Einzelkämpfer. Als Besatzung können bis zu zehn Personen mitfahren.

Bei den Rennen geht es weniger darum, wer zuerst ins Ziel kommt, sondern vor allem um die Kreativität, die bei der Gestaltung des Gefährts an den Tag gelegt wurde. Wenn es auch noch schwimmt (vielleicht sogar mehr als ein paar Meter): umso besser! Für alle, die sportlich ambitionierter sind, gibt es auch spezielle Zeitrennen. (Die Schwimmfähigkeit des „Rennbootes“ ist dabei allerdings von besonderem Vorteil).

Zu gewinnen gibt es einen Wanderpokal und Preisgelder in verschiedenen Kategorien. Diese reichen von Kreativität über Schnelligkeit bis zum „Spezial Pappi“ für Teams, die besonders positiv ins Auge stechen.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, eine Besatzung zusammenzustellen und mit dem Pappboot gern im Vegesacker Museumshaven paddeln möchten, dann kontaktieren Sie uns einfach oder kommen am 01.04.2022 zu unserem Presse- und Informationsaustausch ab 16.30 Uhr ins NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher im Museumshaven in Vegesack.

Dieser Termin eignet sich auch für Unentschlossene, die sich Tipps abholen möchten.  Hierfür bitten wir um eine kurze Anmeldung per E-Mail, damit wir ausreichend Sitzplätze zur Verfügung stellen können. Das Rahmenprogramm steht fest. Neben kostenlosen Schnupperfahrten auf dem Wasser oder Informationen zum Senderpeilen, werden die Besucher von 13 bis 14 Uhr ein maritimes Fischköppe AHOI‘ in einem Konzert von zwei Seemannsbräuten ein Stück vom Glück in Musik und Gesang erleben können. Stefanie Lubrich und Astrid Hauke werden Sie sicher begeistern mit einem einzigartigen Programm. Ab 12 Uhr wird die Jury die Schwimmkörper inspizieren und kleine Fragen stellen.

Ab 14 Uhr ist die offizielle Eröffnung mit Gästen, Teams und dem Moderator Ansgar Langhorst (Radio Bremen) auf der Nautilusbühne geplant. Dort werden auch die Rennen ausgelost.

Mit dem Hochwasser wird der erste Startschuss gegen 15 Uhr das Spektakel auf dem Wasser eröffnen! Das sind so weit erst einmal die wichtigsten Infos…. Weiteres gern auch persönlich….

PS: Die aktuelle Infomappe für Schiffsbauer ist online, auf der Homepage und in den sozialen Netzwerken bei Facebook und Instagram nachzulesen. Infomappe siehe: https://mtv-nautilus.de/pb/pappbootregatta-2022/

Diese E-Mail darf gern weitergeleitet werden!!

Herzlicher Gruß vom MTV Pappboot-Team 2022

 

Sabine Rosenbaum & Birgit Benke + Tel. 0160-842 9956 + FAX 0421-66 08 582 +

E-Mail: Birgit.Benke@t-online.de / pappboot@mtv-nautilus.de

Sponsoring /Werbung /Rückfragen/Programm

Vegesacker Pappbootregatta 2022

Liebe Fischköppe aus nah & fern!

Die Pappbootregatta ist für den 28. Mai 2022 geplant und wir möchten wissen:
Seid Ihr dabei?
Bekommen wir mindestens 10 Teams zusammen, die Lust und Zeit haben ein Pappboot zu bauen und damit wagemutig im Hafenbecken zu paddeln?
Bei Interesse schickt uns gerne eine PN oder Mail an: Birgit.Benke@t-online.de
Weitere Infos & Tipps zur Unterstützung findet Ihr hier.

Foto: Dorit Schulze

Eckhard Bögershausen als crew-captain der Vegebüdel verabschiedet

Beim traditionellen Gänseessen der Vegebüdel- crew im Monat November haben wir uns bei unserem langjährig tätigen crew-captain Eckhard Bögershausen mit der Übergabe eines Geschenks bedankt und verabschiedet.
Eckhard Bögershausen hat diese ehrenamtliche Funktion mehr als 25 Jahre mit Ruhe, Umsicht und mit Begeisterung für den Erhalt der maritimen Tradition im Intersse des Vereins MTV-nautilus e.V. ausgeübt. 1.Vorsitzender Thomas Rutka bedankte sich im Namen des gesamten Vorstandes bei Eckhard Bögershausen und seiner Frau Brigitte für das aussergewöhnliche Engagement für den Verein.
Eckhard Bögershausen wird als Crew-Mitglied weiterhin für die Vegebüdel zur Verfügung stehen und Anselm Aschemann als neuen crew-captain und Peter Donde als Einsatzleiter mit seinen Erfahrungen und Engagement zur Seite stehen.
Sofern die Vegebüdel aus dem ‚Winterschlaf‘ geholt wird, werden wir unseren Gästen auch im neuen Jahr 2022 interessante Angebote machen können und freuen uns besonders auch auf den Havengeburtstag im Mai 2022.

Nicht nur als Gast ist die Barkasse Vegebüdel ein Schiff für besondere Momente. Als ehrenamtliches Mitglied der Vegebüdel- crew können Sie diese Erfahrung noch vertiefen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel.: 0421 40890624 (AB, wir rufen zurück)

 

Barkasse „Vegebüdel“ beendet Saison 2021

Die Sonntagsrundfahrten auf Weser und Lesum sowie die Bunkerfahrten mit der Barkasse „Vegebüdel“ wurden offiziell Ende September 2021 beendet.
Trotz der immer noch zu berücksichtigen Einschränkung durch Corona war das Interesse der Vegesacker Bürger und ‚umzu‘ groß. Wir waren an fast allen Wochenenden ausgebucht und konnten ein wenig maritimes Flair vermitteln.
Die Crew der Vegebüdel wird während der Wintermonate neue Pläne für die Saison 2022 (hoffentlich ohne Coronabeschränkungen) planen.
Insbesondere mit Blick darauf, das Vegesack im Jahr 2022 ‚400 Jahre Vegesacker Haven‘ feiert. Dies ist für uns Ansporn und Herausforderung mit besonderen Aktionen der Vegebüdel den Havengeburtstag für alle Besucher erlebnisreich zu gestalten und die Maritime Meile und den MUSEUMSHAVEN Vegesack noch ein Stück attraktiver zu machen. Wir freuen uns, Sie auch im Jahr 2022 auf der Vegebüdel zu begrüßen.

In eigener Sache: Wenn Sie Interese haben Mitglied der Vegebüdel Crew (Skipper, Maschinist oder Deck) zu werden, dann sprechen Sie uns an unter:
Tel: 0421-40890624 AB (wir rufen zurück)

Bild: Barkasse ‚Vegebüdel‘ auf der Lesum