In die Rinne getreten – Über die Risiken und Nebenwirkungen von Kunst

In die Rinne getreten – Über die Risiken und Nebenwirkungen von Kunst im Umfeld maritimer Tradition – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 16. Januar 2020 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack
Sansibar, das ist ein deutscher Sehnsuchtsort, dem Missverständnisse anhaften, bei denen es um die Freiheiten der Meere, um Weite, Himmelsblau, Sternenschein und den Duft von Gewürznelken geht. Phantasien also, auf eine Inselgruppe vor der ostafrikanischen Küste gerichtet oder aus dieser hervorgegangen, je nach Anschauung und Erfahrung der jeweiligen Betrachter. Selbst für einen Nacktbadestrand auf Sylt und ein an diesem firmierendes Restaurant steht der Archipel mit seinem Namen gerade.
Sansibar, das ist aber auch ein vor dem Alten Speicher in Bremen-Vegesack liegendes, im Prinzip begehbares Kunstwerk, geschaffen von der in Düsseldorf und Nürnberg lebenden Künstlerin Leni Hoffmann, das nach deren Angaben den Anspruch Bremens, als Stadt des Wassers zu gelten, künstlerisch deutet. Eine Installation, die farbige Rinnen aus Steinzeug als Wasserspiel inszeniert und dabei leistet, was Kunst auszeichnen sollte: Im Wege stehen.
Tatsächlich hat Sansibar vor dem Vegesacker Geschichtenhaus derzeit kaum noch etwas von den spielerischen Seiten, um die es bei der Präsentation des Kunstwerks im Jahr 2007 eigentlich ging. Weniger Sehnsuchtsort als Stolperparcours, dabei, der Örtlichkeit durchaus angemessen verbunden, seit langem schon trocken gefallen. Zwischen Kunst im öffentlichen Raum, die mit der Arbeit Leni Hoffmanns geschaffen wurde, und der Begehbarkeit dieses Raums klafft buchstäblich ein Riss.
Mittlerweile ist die Zukunft der Installation, angestoßen von der Arbeitsgemeinschaft Maritime Meile, Gegenstand einer öffentlichen Diskussion. Ist das noch Kunst, oder kann das schon weg?, so der Tenor der Stellungnahmen, die, kaum vorgetragen, auf wenig Widerstand stießen. „Das Kunstwerk wird nicht als bereichernd, sondern als störend empfunden“, so der Vegesacker Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt, dem freilich daran liegt, die Fläche grundlegend neu zu gestalten.
Mit dem Abriss der vormaligen Shopping Mall Haven Höövt und der Neubebauung des von ihr genutzten Geländes ergibt sich die Chance zu einer Debatte, wie maritimes Erbe und gegenwärtige Bedürfnisse der Anwohner in Einklang gebracht werden könnten. Auch die Fläche vor dem Alten Speicher könnte in diesem Zusammenhang zur Disposition stehen, sollten sich ausreichend kenntnisreiche und mutige Gestalter ihrer annehmen. Als Sehnsuchtsort möglicherweise, ob mit einem geborgten Namen von weit her kommend oder vor Ort bodenständig verankert.
Welche Zukunft noch vor dem Kunstwerk Sansibar liegt und was an seine Stelle treten könnte und sollte, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 16. Januar 2020. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Seute Deern

Schöne Bescherung – Kosten und Nutzen der Pflege maritimer Tradition am Beispiel des Museumsschiffs >Seute Deern< – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 19. Dezember 2019 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack

In Bremerhaven fiel in diesem Jahr Weihnachten auf den Herbst. Am 14. November beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags, Bundesmittel in Höhe von € 46 Millionen für den Erhalt des zuvor als Totalverlust eingestuften Museumsschiffs >Seute Deern< zur Verfügung zu stellen. Initiiert hatten die Aktion die Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt und Johannes Kahrs aus Bremerhaven und Hamburg. Ungewöhnlich an dem Vorgang ist vor allem die einhundertprozentige Förderung des Vorhabens durch den Bund. Die >Seute Deern<, einerseits Wahrzeichen der Seestadt Bremerhaven, andererseits als Bestandsobjekt dem dortigen Deutschen Schifffahrtsmuseum zugehörig, soll nicht etwa restauriert, sondern vollständig neu vor den Augen von Museumsbesuchern und Gästen aufgebaut werden.
Seither wird um die für die >Seute Deern< vorgelegten Pläne erbittert gestritten. Nicht nur, weil Zweifel am fürsorglichen Umgang der Verantwortlichen im Deutschen Schifffahrtsmuseum mit dem Schiff entstanden. Offenkundig waren dafür, wie sich jetzt herausstellt, über Jahrzehnte nicht die notwendigen Mittel vorhanden. Vor allem kreist die öffentlich geführte Debatte um die Frage, ob es nicht angemessener wäre, soziale und Bildungseinrichtungen mit den bereitgestellten Geldern zu bedenken. Der Bremer Carl Kau, Vorstandsmitglied im Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen, äußerte angesichts der weniger musealen Probleme in Bremerhaven sein Unverständnis für das der Seestadt zuteil gewordene Weihnachtsgeschenk.
Rein haushaltsrechtlich gesehen, verfängt eine solche Argumentation, wegen der Zweckbindung von Fördermitteln, freilich nicht. Andernfalls stünde nicht nur das Museumsschiff, sondern das Museum selbst zur Disposition. Mittlerweile werden daher, selbst von ausgewiesenen Kennern der Seefahrtshistorie, auch ganz andere Bedenken vorgetragen. Keineswegs habe es sich bei der 1919 mit Namen >Elisabeth Bandi< in den USA als Schoner gebauten heutigen, später in Finnland bereederten Bark um ein mit Bremerhaven eng verbundenes Fahrzeug gehandelt. In der Tat mag die Anwesenheit des 100 Jahre alt geworden, seit 1966 in Bremerhaven liegenden Schiffs, dort auf den ersten Blick so wenig schlüssig erscheinen wie die der mit Heimathafen Bremerhaven ausgewiesenen >Alexander von Humboldt< an der Schlachte in Bremen oder der >Schulschiff Deutschland< in Bremen-Vegesack mit ihrem nach Oldenburg verweisenden Herkunftsausweis. Schiffe allerdings zeichnen sich nicht durch ihre Ortsfestigkeit aus. Ihre Geschichte hat immer, auch auf ihrem letzten Liegeplatz, mit ihrer Anwesenheit auf allen sieben Meeren zu tun.
Was maritime Wahrzeichen zu solchen werden lässt, wie und vor allem ob überhaupt für deren Erhalt gesorgt werden sollte, darum geht es, am Beispiel der >Seute Deern<, bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 19. Dezember 2019. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Gorch Fock

Alles andere als ein Held – Gorch Fock, Seefahrer, Schriftsteller, Namenspatron – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. November 2019 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Bei der Pflege maritimer Tradition geht es immer auch um Charaktere und Namen. Seeleute mögen, von Ausnahmen oberhalb der Mannschaftsdienstgrade abgesehen, so austauschbar wie letztendlich verzichtbar erscheinen, und doch verbirgt sich hinter jedem zwischen Meer und Land verbrachten Leben stets eine ganz eigene, überliefernswerte Geschichte. Erst recht gilt das, wenn einer sich darauf versteht, aus seiner Fahrenszeit zu erzählen, ob in nüchternem Ton oder ausschweifend in der Art von Seemannsgarn, darf dahingestellt bleiben.
Eine ganz eigene Sparte von Literatur hat sich auf diesem Weg etabliert, repräsentiert von gleichermaßen glanzvollen wie in ihren Eigenheiten jederzeit identifizierbaren Gestalten: Joseph Conrad, dem es gelang, aus der Rolle des Kapitäns in die eines der wichtigsten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts zu schlüpfen, Cecil Scott Forester, der ohne eigene nautische Erfahrungen das Meer zur Lebenswelt des von ihm erdachten Seehelden Horatio Hornblower machte, Jack London, der Robben jagte und die Südsee bereiste, bevor er den tyrannischen Schiffsführer Wolf Larsen zu einer Romanfigur machte, Felix Graf von Luckner, Weltumsegler und Kaperfahrer, den die Deutsche Post, nicht wegen seiner Fähigkeit, Telefonbücher mit bloßen Händen zu zerreißen, zu seinem 125. Geburtstag mit einem Ganztagskuvert ehrte.
Stets werden die Namen solcher Heroen vor allem diverser heroischer Eigenschaften wegen erinnert, von denen, schaut man genau genug hin, nicht jede sich als schmeichelhaft und nachahmenswert erweist.
Einer dieser Namen äußerlich unanfechtbarer Seehelden schreibt derzeit gerade an der Unterweser weiter an all den Legenden, die sich um ihn ranken. Weniger als Johann Wilhelm Kinau von der Hamburger Elbinsel Finkenwerder als unter seinem Pseudonym Gorch Fock geläufig, steht er gegenwärtig vor allem für die Malaise des nach ihm benannten Segelschulschiffs der deutschen Bundesmarine.
Wer aber war die Person hinter dem jedermann bestenfalls noch durch die mit ihr verknüpften Schiffe verbundenen Namen? Auch er machte mit einem den Alltag von Fischern und Matrosen thematisierenden Buch von sich reden. „Seefahrt ist not!“, mehr als dieser Titel ist kaum noch im Gedächtnis geblieben. Bei manchen vielleicht , dass Fock in der Skagerrak-Schlacht am Ende des Ersten Weltkriegs sein Leben verlor und sein Leichnam Tage danach auf einer der westlichen schwedischen Schäreninseln angespült wurde. Dort, auf Stensholmen, befindet sich bis heute sein Grab.
Wer Gorch Fock war, was ihn auszeichnete wie umstritten machte, welche Schiffe seinen Namen führten und wie sein Vermächtnis nachwirkt, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. November 2019. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Flagge zeigen ohne Mast – 80 Jahre Bremen-Nord

Flagge zeigen ohne Mast – 80 Jahre Bremen-Nord: Stadtteil, Teilstadt oder Halbkolonie? – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 17. Oktober 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Wer sich mit der geografischen Beschaffenheit Bremens und den aus dieser hervorgegangenen mentalen Einstellungen und Befindlichkeiten befasst, kommt an einem Kinderspiel nicht vorbei: Stadt, Land, Fluss. Eines, bei man sich seiner Antworten sicher sein sollte, aber, was die Beschaffenheit und den inneren Zusammenhalt Bremens als Stadt angeht, nicht unbedingt sicher sein kann.
Nach außen eine Großstadt mit mehr als 500 000 Einwohnern, zeigt sich dieses Gemeinwesen nach innen eher als Agglomeration, bestehend aus dem, was zur Zeit ihrer Gründung einmal die Kernstadt ausmachte, und von dieser ausgehend einer Vielzahl von Siedlungsräumen, die für sich genommen die unterschiedlichsten Merkmale aufweisen. Das markanteste dieser dezidiert so verstandenen Außengebiete ist Bremen-Nord, einerseits, administrativ, der Stadtgemeinde Bremen zugewiesen, ansonsten jedoch, von beiden Seiten her, mit einer gewissen Eigenständigkeit und aus dieser begründeten Profilen behaftet.
Stadt, Land, Fluss: In der Formel wird, auf Bremen gemünzt, eine Bewegungsrichtung nachgezeichnet, die Bremen, als Stadtgemeinde, in ihrer Geografie und Topografie einzigartig aussehen lässt. Entstanden ist, am Schifffahrtsweg Weser orientiert, eine nicht radial angelegte Stadt, sondern, was von den Geografen Bandstadt genannt wird: 55 km in der Länge und kaum mehr als 800 m an der schmalsten Stelle des Siedlungsraums, am Bahnhof Burg. Hinzu kommt, dass, was sich als Zentrum und Kernstadt ausgibt, tatsächlich in einer Randlage befindet.
Die vor allem Verkehrsinfrastruktur hätte spätestens im 20. Jahrhundert diesen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Tatsächlich entschied man sich für einen anderen Weg. Neben einem als das eigentliche Bremen ausgewiesenen Terrain existieren in der Art einer Samtgemeinde aufgestellte Randgebiete, die, als Bundesland (!) Bremen gekennzeichnet, sich ihrer Zugehörigkeit zur Gesamtstadt nicht allzu sicher sein sollten. Schon 1938, als die lange geplanten Eingemeindungen der eigenständigen Stadt Vegesack und der preußisch-hannoverschen Landgemeinden am nördlichen Lesumrand zur Spruchreife kamen, hatte der Göttinger Geograf Dr. Kurt Brüning zu bedenken gegeben, die dortige Bevölkerung sei ungeachtet enger wirtschaftlicher Bindungen an Bremen längst dabei, ein Eigenleben zu entwickeln. Vollzogen wurde der Zusammenschluss am 1. November 1939.
Was Bremen und Bremen-Nord eint, trennt und im Umgang miteinander unter der Speckflagge in einige Verlegenheiten zu stürzen vermag, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 17. Oktober 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Harriersand

Utopia mit kleinen Fehlern – 1834: Die Auswanderer vom Harriersand – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 19. September 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Alles, was schief gehen kann, das ist einer der Grundkonstanten für das Leben auf christlicher Seefahrt, geht irgendwann schief. So gesehen lässt sich eine Strandung auf der Weserinsel Harriersand möglicherweise noch halbwegs verkraften. Halbwegs, selbst wenn noch ein langer Weg vor einem liegt oder lag. Für diesen Fall, der sich im Frühjahr 1834 zugetragen hat, über den ganzen Atlantik hinüber, den, so sehen das nicht nur Landratten, ganz großen Teich.
Wie aber kam es zu einem solchen Fall auf dem damals kaum mehr als eine Sandbank verkörpernden Harriersand? Von Gießen kommend, hatte sich eine Schar von der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland überdrüssigen Auswanderungswilligen aus Hessen, Bayern und Thüringen nach Bremen in die Obhut der dort ansässigen Betreiber von Auswandererschiffen begeben. Die gebuchte Passage freilich ließ sich nicht realisieren. Das für diesen Zweck in Aussicht gestellte Schiff war fünf Tage vor der geplanten Abfahrt gesunken.
Dass guter Rat nicht teuer sein sollte, ist allen Reedern nicht neu. Die gescheiterten Emigranten, 500 an der Zahl, müssten eigentlich von Bremerhaven, ihrem Abgangshafen, nach Bremen in die Obhut der Betreiber ihres Reiseunternehmens zurückgeführt werden. Ein Teil von ihnen gelangt sogar fast wie geplant auf ein Schiff, die >Olbers< und geht damit auf große Fahrt. Der verbliebene Rest wird auf Betreiben der im Auswanderungsgeschäft überaus aktiven Bremer Familie Delius auf die gegenüber von Brake liegende Weserinsel Harrien, damals kaum mehr als eine Sandbank, expediert und verbleibt dort, ohne Trinkwasser und angemessene Grundversorgung, über mehr als fünf Wochen. Fünf Tage waren eigentlich geplant.
Hohe Erwartungen und niedrige Beweggründe: Die Geschichte der 1834 auf Harriersand gestrandeten Gießener taugt zum Lehrstück für alles, was Menschen mit Utopia verbinden. Ziel der von dem Juristen Paul Follenius und dem Pastor Friedrich Münch dirigierten >Gießener Auswanderungsgesellschaft< ist die Gründung einer freien deutschen Republik auf nordamerikanischem Boden. Dass dort seit einem halben Jahrhundert ein Staat mit dezidiert republikanischer Verfassung existiert, tut für sie nichts zur Sache, so wenig, wie sie irgendetwas von den Beschwernissen einer Seereise dorthin ahnen. Es eint sie die Unbedingtheit ihres Glaubens an ein besseres Morgen. Harriersand als Sehnsuchtsort freilich weckt in so manchem von ihnen erste Zweifel. Gleichwohl: Mit einem weiteren Schiff, der >Medora<, gelangt auch der schon spürbar angeschlagene Rest der Gruppe in die Vereinigten Staaten.
Was sie wollten, was sie wurden, wie es die Gießener Auswanderer auf die Weserinsel Harriersand verschlug und wie sie dort ihren Überlebenskampf führten, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 19. September 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Juli 2019

Auf größter Fahrt – Vor fünfzig Jahren endete die erste Reise von Menschen zum Mond mitten im Meer – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 18. Juli 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Ankunft Position 13 o 18 ‘ N, 169 o 9 ‘ W Pazifischer Ozean, südwestlich der Hawaii-Inseln, 24. Juli 1969, 16:50:35 h UTC. Das Schiff, Apollo 11: äußerlich ein Wrack, seetauglich nur, weil von einer Art Schwimmring gesichert. Die Besatzung: drei Helden für die Ewigkeit, mit einem Kommandanten, Michael Collins, der das Fahrtziel, den Mond, nicht erreichte. Dafür stehlen ihm die beiden Besatzungsmitglieder, Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin, für die nächsten Jahrzehnte jede erreichbare Show. Die ersten Menschen auf dem Mond, die zurückgekehrt auf die Erde, zunächst 17 Tage lang in Quarantäne gestellt werden müssen. Wegen der Mond-Mikroben, die möglicherweise an ihnen haften und die alles Leben auf der Erde auslöschen könnten. So weit kommt es dann aber nicht.
Die Mondlandung vom 20. Juli 1969 im Zuge der Mission Apollo 11 hat wie wenige andere Ereignisse das kollektive Gedächtnis der Menschheit geprägt. Ob bejubelt oder bezweifelt, an ihr vorbeizuschauen fällt schwer. Das mag zum einen an einem in Erfüllung gegangenen Menschheitstraum liegen, der wie kaum ein anderer vor allem das nach technischer Vollendung strebende 20. Jahrhundert beherrschte. Wer aus dieser Zeit wüsste nicht, wo er sich aufhielt, als verwischte TV-Bilder grau in grau und knisternde Sinnsprüche wie „Der Adler ist gelandet“ die Wohnstuben beherrschten. Andererseits verlor das Faszinosum Mondlandung, wie alle Utopien, mit seiner Umsetzung bald einiges von seiner Ausstrahlungskraft. Skeptiker behaupten bis heute ohnehin, es habe sich um nicht mehr als ein gigantisches Betrugsmanöver gehandelt. So weit ging man nicht einmal beim unmittelbaren Konkurrenten im Wettlauf zum Mond, der Sowjetunion.
Tatsächlich endete das Unternehmen dort, wo bis dahin alle Vorstöße von Menschen ins Unbekannte ihren Schauplatz gefunden hatten: auf hoher See. Das; je nach Betrachtung, Sternenschiff, Luftfahrzeug oder einfach nur Schiff im ursprünglichen Sinn bot äußerlich keinen besseren Anblick als die Victoria, die am 6. September 1522 nach der ersten Erdumrundung nach zwei Jahren, elf Monaten und zwei Wochen den spanischen Hafen von Sanlúcar erreicht hatte. Im Fall von Apollo 11 genügten acht Tage, um die nämliche Größe zu zeigen. Außerdem kehrten die Reisenden von diesem im Wortsinn Himmelfahrtskommando unbeschadet zurück.
Eine Großtat, einerseits, und andererseits, wie sich heute in Erfahrung bringen lässt, ein unfassbares Risikospiel. Ein strahlgetriebenes Raumschiff landet, vom Mond absteigend, im Pazifik neben einem Flugzeugträger, der USS Hornet, bei der es sich, rein antriebstechnisch besehen, um nicht mehr handelt als um ein ölbefeuertes Dampfschiff, Baujahr 1943, das jetzt Passagiere aus dem All aufnehmen muss. Passagiere, die zudem zollamtlich abgefertigt werden und von denen einer, Buzz Aldrin, überaus korrekt seine Reisekosten abrechnen wird, für die Route Cape Canaveral, Flo. – Moon – Pacific Ocean. 33 US-Dollar und 31 Cent wird man ihm dafür erstatten, wegen der gewährten Verpflegung an Bord.
Um Erinnerungen an die große Reise von Apollo 11, um deren geordnete Abwicklung und die Unordnung, die allenthalben dabei herrschte, um Sternenschiffe und den Schlag ins Wasser am Ende geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 18. Juli 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet

Juni 2019

Einmal übern Großen Teich – Vor zweihundert Jahren überquerte erstmals ein Dampfschiff den Atlantik — Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 20. Juni 2019 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack
Das Schiff trägt praktischerweise den Namen des Hafens, den es am 22. Mai 1819 verlässt: Savannah, Georgia, schon zu der Zeit einer der bedeutendsten Überseehäfen in den Vereinigten Staaten. Die Savannah, gebaut und bereedert in Savannah: ein Rahsegler, drei Masten, Länge über alles 30,5 m, und mittschiffs, leicht nach achtern versetzt, ein kastenförmiges Konstruktionselement. Das Fahrtziel: Liverpool am anderen, englischen Ende der Welt. Ladung und Passagiere fehlen an Bord. Es handelt sich bei der Reise um ein Experiment.
Die Versuchsanordnung, mit der Schiffsführung und Besatzung es zu tun haben, entstammt Gedanken, mit denen sich ein Unternehmen mit ebenfalls einem auf Savannah verweisendem Namen im Seetransport neu zu positionieren versucht: Savannah Steam Ship Company. Eigentlich wird dabei ein Handelsfahrzeug herkömmlicher Bauweise eingesetzt, wenn da die zwischen Fockmast und Großmast aufsteigenden Kästen nicht wären, sowie ein mit Spanndrähten fixiertes Stahlrohr mittschiffs, das keine Segel trägt, aber Rauch auszustoßen vermag. Man könnte die Savannah, ihrer eigenwilligen Bauweise wegen, auch einen Wechselbalg nennen.
Tatsächlich handelt es sich bei ihr um ein Schiff mit einer gänzlich neuen, im Überseedienst noch nicht erprobten Antriebsform, für die unter Deck eine Dampfmaschine mit einer Leistung von 90 PS eingebaut wurde. Sie treibt in den Kästen verdeckt montierte Schaufelräder, die bei Bedarf aus dem Wasser gehievt werden können. Im Wasser liegend, würden sie jede Fahrt unter Segeln durch ihre Bremswirkung erschweren. An Schiffsschrauben als Antriebselement arbeiten zur Zeit dieser Überfahrt bereits zahlreiche Tüftler. Brauchbar ist bis dahin jedoch keiner ihrer Entwürfe.
Für ihre Reise nach Europa benötigt die Savannah ganze vier Wochen. Gerade einmal 80 Stunden davon verläuft die Fahrt unter Dampf. Bei der Ankunft in Liverpool, am 20. Juni 1819, ist freilich Beweiskraft gefragt. Das Feuer unterm Kessel soll schließlich auf eine glänzende, vor den Reedereien liegende Zukunft verweisen. Das Experiment, mit dem die Betreiber von sich reden machen wollten, gelingt, einerseits, und beschert ihnen, andererseits, im Nachhinein nichts als Verluste. Nach der Rückkehr nach Savannah wird das Schiff, nach einem Ausbau der Dampfmaschine, als reiner Segler weiter betrieben. Die professionelle Fahrt unter Maschine wird sich erst nach 1850 etablieren. Einer der Nutznießer dieser Entwicklung in der Transatlantikfahrt: der in Bremen beheimatete Norddeutsche Lloyd.
Darum, welche Pionierleistung und welches Scheitern sich hinter der Überfahrt der Savannah verbirgt, geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am zweihundertsten Jahrestag der Ankunft des Schiffs in Europa, am Donnerstag, dem 20. Juni 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Mai 2019

Die hannoversche Spur – 230 Jahre Meuterei auf der Bounty: Seemannsgarn und wie man es spinnt — Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 16. Mai 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Ganz großes Kino, orchestriert mit glanzvollen Namen: Marlon Brando allen voran, aber auch Errol Flynn, Clarke Gable, Charles Laughton, Trevor Howard, Mel Gibson, Anthony Hopkins und Laurence Olivier tummelten sich auf den Planken des Schiffs, das wohl jeder seinem Namen nach kennt: HMAV Bounty, ursprünglich ein Kohlentransporter, als Bethia getauft und mit einem Lademaß von 215 Tonnen für jede Aufgabe außer der Beförderung von Kohle in der Küstenfahrt einfach zu klein. Trotzdem wird aus der Bounty, als sie am 23. Dezember 1787 unter dem Kommando von Leutnant William Bligh zu einer Reise um Kap Hoorn in die Südsee aufbricht, das wohl berühmteste Schiff in der Seefahrtsgeschichte.
Fünfmal wurde der wegen seines Ausgangs, einer Meuterei vor Nomuka (Tonga-Inseln) am 28. April 1789, unvergessen gebliebene Stoff bisher verfilmt. Von einer Ausnahme abgesehen basieren alle Produktionen auf einer von den US-Amerikanern Charles Bernard Nordhoff und James Norman Hall zwischen 1932 und 1934 vorgelegten Romantrilogie. In den Büchern wie in den Kinostücken tritt William Bligh als von Willkür und Herzlosigkeit angetriebener Sadist in Erscheinung. Sein Ruf wurde auf diesem Weg, ungeachtet seines Freispruchs durch ein Militärtribunal im Oktober 1790, noch im Nachhinein ruiniert.
Nahezu alles ist rätselhaft geblieben an dieser Geschichte, ihr Ausgang allerdings von Gewissheiten umstellt. Unstrittig wird bleiben: Die 48-tägige Reise des mit dem loyal gebliebenen Teil seiner Besatzung auf einem Beiboot ausgesetzten William Bligh vom Ort der Meuterei zum niederländisch-indonesischen Kupang zählt bis heute zu den navigatorischen Meisterstücken. Unstrittig ist auch der Zielort der von Fletcher Christian geführten Meuterer, die extrem entlegene Südseeinsel Pitcairn. Das Schiff, die Bounty, steckten die Abtrünnigen nach ihrer Landung dort in Brand. Alle weiteren Spuren führen vornehmlich ins Reich der Legenden. So wurde Fletcher Christian, der auf der Insel verblieben sein soll und auf ihr angeblich 1793 verstarb, mehrfach in London gesichtet. Und wer war der aus Hannover stammende Maat Heinrich Hillebrandt, der, als Matrose Henry Hilbrant, sich den Meuterern anschloss und, in einen Eisenkäfig gesperrt, bei seiner gewaltsamen Rückführung nach England bei der Havarie der dafür nach Pitcairn entsandten Fregatte Pandora vor der Nordspitze Australiens ertrank? Unter ungewöhnlichen Umständen aus dem Leben geschieden sind fast alle der ursprünglichen Bounty-Besatzung, außer aus den Reihen der Meuterer John Adams, der 1829 mit angeblich den Worten „Lasst den Anker los!“ auf den Lippen auf Pitcairn verstarb, und William Bligh, von dem es allerdings in London und Gibraltar zwei Grabstätten gibt. Was sie wollten, was sie wurden, und wie ein Handwerker aus dem damals mit Großbritannien in Personalunion verbundenen Königreich Hannover an Bord der Bounty geriet, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 16. Mai 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUSau, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

März 2019

Mit Scharfsinn, Augenmaß und Weitblick – Der Seefahrtspionier Kapitän Eduard Dallmann aus Bremen-Blumenthal — Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 28. März 2019 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Wer heute Australiens Ostküste bereist, braucht mehr als nur ein bisschen Glück, um dort auf eine Sprache zu stoßen, von der eine Spur bis nach Bremen-Blumenthal führt. Bestenfalls eine Handvoll Linguisten ist noch mit Unserdeutsch vertraut, einem Idiom, das der Verständigung von gerade noch 300 in Australien und zehn auf Papua-Neuguinea ansässigen Menschen dient. Entstanden ist Unserdeutsch in Herbertshöhe im vormaligen Neupommern, einer deutschen Kolonialsiedlung, die heute zum seit 1975 selbstständigen Staat Papua-Neuguinea gehört. Unserdeutsch ist eine Mixtur aus deutschem Wortschatz und der Grammatik des lokalen Tok Pisin, einem Pidgin-Englisch, das in Papua-Neuguinea den Rang einer Verkehrssprache einnimmt. Erfunden wurde es im Jahr 1897 von Kindern, die eine in Herbertshöhe, heute Kokopo, ansässige katholische Missionsschule besuchten.
Der deutsche Wortschatz gelangte im Jahr 1884 auf die pazifische Insel mit einem Schiff. Kapitän des Dampfschiffs Samoa war der aus Blumenthal in Hannover stammende Eduard Dallmann; Expeditionsleiter der Ethnologe, Vogelkundler und Repräsentant der Deutschen Neuguinea-Kompanie, Otto Finsch. Das Unternehmen, eigentlich eine Landnahme, sollte die Einflusssphäre der Hamburger Handelshäuser Hernsheim und Godeffroy absichern. Als Schutzgebiet Deutsche Südsee und später als Kolonie blieb das Terrain bis 1919 auf allen Land- und Seekarten präsent.
Der aus dem in Blumenthal aufgegangenen Kahnschifferdorf Flethe stammende Kapitän Dallmann hatte sich vor diesem Unternehmen vor allem mit umsichtig von ihm geführten Eismeerfahrten einen Namen gemacht. Im Auftrag des Bremer Großkaufmanns Ludwig Knoop war er bis in die sibirischen Flußmündungen von Ob und Jenissei vorgestoßen. Mit dem Auxiliarsegler Groenland hatte er zuvor in die Antarktis erkundet. Zahlreiche von ihm und nach ihm benannte Schauplätze zeugen dort bis heute von seinem navigatorischen Können. Dallmann agierte auf den von ihm geführten Unternehmungen nicht wie ein Kolonialherr. Seine Anliegen waren die eines gewissenhaften Forschungsreisenden und Entdeckers. Als solcher repräsentierte er zeitlebens die maritime Bindung seiner auch mit Vegesack verbundenen und zuletzt wieder in Blumenthal ansässig gewesenen Familie. Dallmann starb dort am 23. Dezember 1896 in dem Haus seines Schwiegersohns Louis Wieting, ebenfalls ein Schiffskapitän und Sibirienfahrer in Diensten von Ludwig Knoop.
Wie Eduard Dallmann zu einer Ikone der Polarforschung im 19. Jahrhundert wurde, wie die deutsche Sprache auch durch ihn in die Südsee und nach Australien gelangte, was heute noch von seinem Wirken in Blumenthal, Vegesack und St. Magnus zeugt, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 28. März 2019. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation der seit 2016 25-ten von ihm betreuten Klönrunde des MTV Nautilus: Gerald Sammet

Februar 2019

Gut für knapp eine Handbreit Wasser unter dem Kiel – Das Museumsschiff >Bremen< als Prototyp aller modernen Seenotrettungsfahrzeuge Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. Februar 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Es darf als ausgemacht gelten, dass sich selbst in dem maritimen Geschehen und eng
verbundenen Kreisen kaum noch jemand an den im 19. Jahrhundert in Königsberg in Ostpreußen ansässig gewesenen Kaufmann und Reeder Robert Kleyenstüber erinnert. Sein Name wäre wohl vergessen, hätte nicht ein Schiff ihn zeitweilig geführt, das als außergewöhnliche Konstruktion in die Geschichte der weltweiten Seenotrettung einging. Entstanden ist dieses Fahrzeug, die >Konsul Kleyenstüber<, 1931 auf der Lürssen-Werft im damals noch eigenständigen Vegesack als Motorrettungsboot mit einem Tiefgang von 1,25 m und einer Länge über alles von 16,17 m. Ausgelegt war es für eine vierköpfige Besatzung, die mit dem Schiff bis 1941 vom ostpreußischen Pillau, danach bis 1944 von Borkum und zuletzt von Amrum aus operierte. Mit der vorläufigen Außerdienststellung 1949 endete dieser Teil seiner Geschichte.
Der zweite Teil dieser Angelegenheit wird wiederum in Bremen-Vegesack bei den Schiffbauern von Lürssen verhandelt. 1953 gelangt die >Konsul Kleyenstüber< erneut in die Obhut der Werft. Das Schiff wird, nach Vorgaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, mehr als ertüchtigt. Aus ihm geht, als Prototyp, der erste moderne Seenotrettungskreuzer hervor: geringer Tiefgang bei gleichzeitig niedrigem Gewichtsschwerpunkt, Selbstaufrichtung als Konstruktionsmerkmal, Einbau einer Heckwanne, die ein frei verfügbares Tochterboot trägt und ausreichende Motorisierung. Lediglich die Geschwindigkeit von maximal 10 Knoten sollte sich als unzulänglich erweisen. Noch im Jahr des Umbaus wurde das Schiff als >Bremen< neu getauft. Von November 1953 bis 1961 war sie in Bremerhaven stationiert, danach in Hörnum auf Sylt. Die letzten Seenotretter der DGzRS gingen im April 1965 im Hafen von Amrum von Bord. Danach fristete die >Bremen< als Hafenschlepper >Oeltjen< auf Weser und Hunte und ab 1972 als Privatyacht >Wal< auf der Elbe ein eher bescheidenes Dasein.
Ein Zufallsfund führte 2007 dazu, dass die einstige >Bremen< wieder zurück an die Orte ihrer Entstehung gelangte. Liebevoll betreut und gepflegt von ehrenamtlichen Helfern und unterstützt von sich für seinen Erhalt einsetzenden Sponsoren bildet der Versuchskreuzer, der die Geschichte des Seenotrettungswesens entscheiden prägte, heute im Museumshaven in Bremen-Vegesack einen markanten Anziehungspunkt. Sogar als technisches Denkmal hat man ihn registriert. Wie mit dem Bau der >Bremen< die Konstruktion von Rettungsfahrzeugen für den Hochseeeinsatz revolutioniert wurde, welche technischen Entwicklungen die Experimente mit ihr nach sich zogen, wie sich dieser Abschnitt der Schiffbaugeschichte auf die lokalen Gegebenheiten im Hafen von Vegesack auswirkte und welche Ziele noch vor den Schiffsbetreibern liegen, darum geht bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. Februar 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.