Juli 2019

Auf größter Fahrt – Vor fünfzig Jahren endete die erste Reise von Menschen zum Mond mitten im Meer – Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 18. Juli 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Ankunft Position 13 o 18 ‘ N, 169 o 9 ‘ W Pazifischer Ozean, südwestlich der Hawaii-Inseln, 24. Juli 1969, 16:50:35 h UTC. Das Schiff, Apollo 11: äußerlich ein Wrack, seetauglich nur, weil von einer Art Schwimmring gesichert. Die Besatzung: drei Helden für die Ewigkeit, mit einem Kommandanten, Michael Collins, der das Fahrtziel, den Mond, nicht erreichte. Dafür stehlen ihm die beiden Besatzungsmitglieder, Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin, für die nächsten Jahrzehnte jede erreichbare Show. Die ersten Menschen auf dem Mond, die zurückgekehrt auf die Erde, zunächst 17 Tage lang in Quarantäne gestellt werden müssen. Wegen der Mond-Mikroben, die möglicherweise an ihnen haften und die alles Leben auf der Erde auslöschen könnten. So weit kommt es dann aber nicht.
Die Mondlandung vom 20. Juli 1969 im Zuge der Mission Apollo 11 hat wie wenige andere Ereignisse das kollektive Gedächtnis der Menschheit geprägt. Ob bejubelt oder bezweifelt, an ihr vorbeizuschauen fällt schwer. Das mag zum einen an einem in Erfüllung gegangenen Menschheitstraum liegen, der wie kaum ein anderer vor allem das nach technischer Vollendung strebende 20. Jahrhundert beherrschte. Wer aus dieser Zeit wüsste nicht, wo er sich aufhielt, als verwischte TV-Bilder grau in grau und knisternde Sinnsprüche wie „Der Adler ist gelandet“ die Wohnstuben beherrschten. Andererseits verlor das Faszinosum Mondlandung, wie alle Utopien, mit seiner Umsetzung bald einiges von seiner Ausstrahlungskraft. Skeptiker behaupten bis heute ohnehin, es habe sich um nicht mehr als ein gigantisches Betrugsmanöver gehandelt. So weit ging man nicht einmal beim unmittelbaren Konkurrenten im Wettlauf zum Mond, der Sowjetunion.
Tatsächlich endete das Unternehmen dort, wo bis dahin alle Vorstöße von Menschen ins Unbekannte ihren Schauplatz gefunden hatten: auf hoher See. Das; je nach Betrachtung, Sternenschiff, Luftfahrzeug oder einfach nur Schiff im ursprünglichen Sinn bot äußerlich keinen besseren Anblick als die Victoria, die am 6. September 1522 nach der ersten Erdumrundung nach zwei Jahren, elf Monaten und zwei Wochen den spanischen Hafen von Sanlúcar erreicht hatte. Im Fall von Apollo 11 genügten acht Tage, um die nämliche Größe zu zeigen. Außerdem kehrten die Reisenden von diesem im Wortsinn Himmelfahrtskommando unbeschadet zurück.
Eine Großtat, einerseits, und andererseits, wie sich heute in Erfahrung bringen lässt, ein unfassbares Risikospiel. Ein strahlgetriebenes Raumschiff landet, vom Mond absteigend, im Pazifik neben einem Flugzeugträger, der USS Hornet, bei der es sich, rein antriebstechnisch besehen, um nicht mehr handelt als um ein ölbefeuertes Dampfschiff, Baujahr 1943, das jetzt Passagiere aus dem All aufnehmen muss. Passagiere, die zudem zollamtlich abgefertigt werden und von denen einer, Buzz Aldrin, überaus korrekt seine Reisekosten abrechnen wird, für die Route Cape Canaveral, Flo. – Moon – Pacific Ocean. 33 US-Dollar und 31 Cent wird man ihm dafür erstatten, wegen der gewährten Verpflegung an Bord.
Um Erinnerungen an die große Reise von Apollo 11, um deren geordnete Abwicklung und die Unordnung, die allenthalben dabei herrschte, um Sternenschiffe und den Schlag ins Wasser am Ende geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 18. Juli 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet

Juni 2019

Einmal übern Großen Teich – Vor zweihundert Jahren überquerte erstmals ein Dampfschiff den Atlantik — Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 20. Juni 2019 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack
Das Schiff trägt praktischerweise den Namen des Hafens, den es am 22. Mai 1819 verlässt: Savannah, Georgia, schon zu der Zeit einer der bedeutendsten Überseehäfen in den Vereinigten Staaten. Die Savannah, gebaut und bereedert in Savannah: ein Rahsegler, drei Masten, Länge über alles 30,5 m, und mittschiffs, leicht nach achtern versetzt, ein kastenförmiges Konstruktionselement. Das Fahrtziel: Liverpool am anderen, englischen Ende der Welt. Ladung und Passagiere fehlen an Bord. Es handelt sich bei der Reise um ein Experiment.
Die Versuchsanordnung, mit der Schiffsführung und Besatzung es zu tun haben, entstammt Gedanken, mit denen sich ein Unternehmen mit ebenfalls einem auf Savannah verweisendem Namen im Seetransport neu zu positionieren versucht: Savannah Steam Ship Company. Eigentlich wird dabei ein Handelsfahrzeug herkömmlicher Bauweise eingesetzt, wenn da die zwischen Fockmast und Großmast aufsteigenden Kästen nicht wären, sowie ein mit Spanndrähten fixiertes Stahlrohr mittschiffs, das keine Segel trägt, aber Rauch auszustoßen vermag. Man könnte die Savannah, ihrer eigenwilligen Bauweise wegen, auch einen Wechselbalg nennen.
Tatsächlich handelt es sich bei ihr um ein Schiff mit einer gänzlich neuen, im Überseedienst noch nicht erprobten Antriebsform, für die unter Deck eine Dampfmaschine mit einer Leistung von 90 PS eingebaut wurde. Sie treibt in den Kästen verdeckt montierte Schaufelräder, die bei Bedarf aus dem Wasser gehievt werden können. Im Wasser liegend, würden sie jede Fahrt unter Segeln durch ihre Bremswirkung erschweren. An Schiffsschrauben als Antriebselement arbeiten zur Zeit dieser Überfahrt bereits zahlreiche Tüftler. Brauchbar ist bis dahin jedoch keiner ihrer Entwürfe.
Für ihre Reise nach Europa benötigt die Savannah ganze vier Wochen. Gerade einmal 80 Stunden davon verläuft die Fahrt unter Dampf. Bei der Ankunft in Liverpool, am 20. Juni 1819, ist freilich Beweiskraft gefragt. Das Feuer unterm Kessel soll schließlich auf eine glänzende, vor den Reedereien liegende Zukunft verweisen. Das Experiment, mit dem die Betreiber von sich reden machen wollten, gelingt, einerseits, und beschert ihnen, andererseits, im Nachhinein nichts als Verluste. Nach der Rückkehr nach Savannah wird das Schiff, nach einem Ausbau der Dampfmaschine, als reiner Segler weiter betrieben. Die professionelle Fahrt unter Maschine wird sich erst nach 1850 etablieren. Einer der Nutznießer dieser Entwicklung in der Transatlantikfahrt: der in Bremen beheimatete Norddeutsche Lloyd.
Darum, welche Pionierleistung und welches Scheitern sich hinter der Überfahrt der Savannah verbirgt, geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am zweihundertsten Jahrestag der Ankunft des Schiffs in Europa, am Donnerstag, dem 20. Juni 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

Mai 2019

Die hannoversche Spur – 230 Jahre Meuterei auf der Bounty: Seemannsgarn und wie man es spinnt — Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 16. Mai 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Ganz großes Kino, orchestriert mit glanzvollen Namen: Marlon Brando allen voran, aber auch Errol Flynn, Clarke Gable, Charles Laughton, Trevor Howard, Mel Gibson, Anthony Hopkins und Laurence Olivier tummelten sich auf den Planken des Schiffs, das wohl jeder seinem Namen nach kennt: HMAV Bounty, ursprünglich ein Kohlentransporter, als Bethia getauft und mit einem Lademaß von 215 Tonnen für jede Aufgabe außer der Beförderung von Kohle in der Küstenfahrt einfach zu klein. Trotzdem wird aus der Bounty, als sie am 23. Dezember 1787 unter dem Kommando von Leutnant William Bligh zu einer Reise um Kap Hoorn in die Südsee aufbricht, das wohl berühmteste Schiff in der Seefahrtsgeschichte.
Fünfmal wurde der wegen seines Ausgangs, einer Meuterei vor Nomuka (Tonga-Inseln) am 28. April 1789, unvergessen gebliebene Stoff bisher verfilmt. Von einer Ausnahme abgesehen basieren alle Produktionen auf einer von den US-Amerikanern Charles Bernard Nordhoff und James Norman Hall zwischen 1932 und 1934 vorgelegten Romantrilogie. In den Büchern wie in den Kinostücken tritt William Bligh als von Willkür und Herzlosigkeit angetriebener Sadist in Erscheinung. Sein Ruf wurde auf diesem Weg, ungeachtet seines Freispruchs durch ein Militärtribunal im Oktober 1790, noch im Nachhinein ruiniert.
Nahezu alles ist rätselhaft geblieben an dieser Geschichte, ihr Ausgang allerdings von Gewissheiten umstellt. Unstrittig wird bleiben: Die 48-tägige Reise des mit dem loyal gebliebenen Teil seiner Besatzung auf einem Beiboot ausgesetzten William Bligh vom Ort der Meuterei zum niederländisch-indonesischen Kupang zählt bis heute zu den navigatorischen Meisterstücken. Unstrittig ist auch der Zielort der von Fletcher Christian geführten Meuterer, die extrem entlegene Südseeinsel Pitcairn. Das Schiff, die Bounty, steckten die Abtrünnigen nach ihrer Landung dort in Brand. Alle weiteren Spuren führen vornehmlich ins Reich der Legenden. So wurde Fletcher Christian, der auf der Insel verblieben sein soll und auf ihr angeblich 1793 verstarb, mehrfach in London gesichtet. Und wer war der aus Hannover stammende Maat Heinrich Hillebrandt, der, als Matrose Henry Hilbrant, sich den Meuterern anschloss und, in einen Eisenkäfig gesperrt, bei seiner gewaltsamen Rückführung nach England bei der Havarie der dafür nach Pitcairn entsandten Fregatte Pandora vor der Nordspitze Australiens ertrank? Unter ungewöhnlichen Umständen aus dem Leben geschieden sind fast alle der ursprünglichen Bounty-Besatzung, außer aus den Reihen der Meuterer John Adams, der 1829 mit angeblich den Worten „Lasst den Anker los!“ auf den Lippen auf Pitcairn verstarb, und William Bligh, von dem es allerdings in London und Gibraltar zwei Grabstätten gibt. Was sie wollten, was sie wurden, und wie ein Handwerker aus dem damals mit Großbritannien in Personalunion verbundenen Königreich Hannover an Bord der Bounty geriet, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 16. Mai 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUSau, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.

März 2019

Mit Scharfsinn, Augenmaß und Weitblick – Der Seefahrtspionier Kapitän Eduard Dallmann aus Bremen-Blumenthal — Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 28. März 2019 im Nautilushaus am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Wer heute Australiens Ostküste bereist, braucht mehr als nur ein bisschen Glück, um dort auf eine Sprache zu stoßen, von der eine Spur bis nach Bremen-Blumenthal führt. Bestenfalls eine Handvoll Linguisten ist noch mit Unserdeutsch vertraut, einem Idiom, das der Verständigung von gerade noch 300 in Australien und zehn auf Papua-Neuguinea ansässigen Menschen dient. Entstanden ist Unserdeutsch in Herbertshöhe im vormaligen Neupommern, einer deutschen Kolonialsiedlung, die heute zum seit 1975 selbstständigen Staat Papua-Neuguinea gehört. Unserdeutsch ist eine Mixtur aus deutschem Wortschatz und der Grammatik des lokalen Tok Pisin, einem Pidgin-Englisch, das in Papua-Neuguinea den Rang einer Verkehrssprache einnimmt. Erfunden wurde es im Jahr 1897 von Kindern, die eine in Herbertshöhe, heute Kokopo, ansässige katholische Missionsschule besuchten.
Der deutsche Wortschatz gelangte im Jahr 1884 auf die pazifische Insel mit einem Schiff. Kapitän des Dampfschiffs Samoa war der aus Blumenthal in Hannover stammende Eduard Dallmann; Expeditionsleiter der Ethnologe, Vogelkundler und Repräsentant der Deutschen Neuguinea-Kompanie, Otto Finsch. Das Unternehmen, eigentlich eine Landnahme, sollte die Einflusssphäre der Hamburger Handelshäuser Hernsheim und Godeffroy absichern. Als Schutzgebiet Deutsche Südsee und später als Kolonie blieb das Terrain bis 1919 auf allen Land- und Seekarten präsent.
Der aus dem in Blumenthal aufgegangenen Kahnschifferdorf Flethe stammende Kapitän Dallmann hatte sich vor diesem Unternehmen vor allem mit umsichtig von ihm geführten Eismeerfahrten einen Namen gemacht. Im Auftrag des Bremer Großkaufmanns Ludwig Knoop war er bis in die sibirischen Flußmündungen von Ob und Jenissei vorgestoßen. Mit dem Auxiliarsegler Groenland hatte er zuvor in die Antarktis erkundet. Zahlreiche von ihm und nach ihm benannte Schauplätze zeugen dort bis heute von seinem navigatorischen Können. Dallmann agierte auf den von ihm geführten Unternehmungen nicht wie ein Kolonialherr. Seine Anliegen waren die eines gewissenhaften Forschungsreisenden und Entdeckers. Als solcher repräsentierte er zeitlebens die maritime Bindung seiner auch mit Vegesack verbundenen und zuletzt wieder in Blumenthal ansässig gewesenen Familie. Dallmann starb dort am 23. Dezember 1896 in dem Haus seines Schwiegersohns Louis Wieting, ebenfalls ein Schiffskapitän und Sibirienfahrer in Diensten von Ludwig Knoop.
Wie Eduard Dallmann zu einer Ikone der Polarforschung im 19. Jahrhundert wurde, wie die deutsche Sprache auch durch ihn in die Südsee und nach Australien gelangte, was heute noch von seinem Wirken in Blumenthal, Vegesack und St. Magnus zeugt, darum geht es bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 28. März 2019. Beginn um 19 h im Nautilushaus, Zum alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation der seit 2016 25-ten von ihm betreuten Klönrunde des MTV Nautilus: Gerald Sammet

Februar 2019

Gut für knapp eine Handbreit Wasser unter dem Kiel – Das Museumsschiff >Bremen< als Prototyp aller modernen Seenotrettungsfahrzeuge Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. Februar 2019 im NAUTILUSHAUS am Museumshaven in Bremen-Vegesack

Es darf als ausgemacht gelten, dass sich selbst in dem maritimen Geschehen und eng
verbundenen Kreisen kaum noch jemand an den im 19. Jahrhundert in Königsberg in Ostpreußen ansässig gewesenen Kaufmann und Reeder Robert Kleyenstüber erinnert. Sein Name wäre wohl vergessen, hätte nicht ein Schiff ihn zeitweilig geführt, das als außergewöhnliche Konstruktion in die Geschichte der weltweiten Seenotrettung einging. Entstanden ist dieses Fahrzeug, die >Konsul Kleyenstüber<, 1931 auf der Lürssen-Werft im damals noch eigenständigen Vegesack als Motorrettungsboot mit einem Tiefgang von 1,25 m und einer Länge über alles von 16,17 m. Ausgelegt war es für eine vierköpfige Besatzung, die mit dem Schiff bis 1941 vom ostpreußischen Pillau, danach bis 1944 von Borkum und zuletzt von Amrum aus operierte. Mit der vorläufigen Außerdienststellung 1949 endete dieser Teil seiner Geschichte.
Der zweite Teil dieser Angelegenheit wird wiederum in Bremen-Vegesack bei den Schiffbauern von Lürssen verhandelt. 1953 gelangt die >Konsul Kleyenstüber< erneut in die Obhut der Werft. Das Schiff wird, nach Vorgaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, mehr als ertüchtigt. Aus ihm geht, als Prototyp, der erste moderne Seenotrettungskreuzer hervor: geringer Tiefgang bei gleichzeitig niedrigem Gewichtsschwerpunkt, Selbstaufrichtung als Konstruktionsmerkmal, Einbau einer Heckwanne, die ein frei verfügbares Tochterboot trägt und ausreichende Motorisierung. Lediglich die Geschwindigkeit von maximal 10 Knoten sollte sich als unzulänglich erweisen. Noch im Jahr des Umbaus wurde das Schiff als >Bremen< neu getauft. Von November 1953 bis 1961 war sie in Bremerhaven stationiert, danach in Hörnum auf Sylt. Die letzten Seenotretter der DGzRS gingen im April 1965 im Hafen von Amrum von Bord. Danach fristete die >Bremen< als Hafenschlepper >Oeltjen< auf Weser und Hunte und ab 1972 als Privatyacht >Wal< auf der Elbe ein eher bescheidenes Dasein.
Ein Zufallsfund führte 2007 dazu, dass die einstige >Bremen< wieder zurück an die Orte ihrer Entstehung gelangte. Liebevoll betreut und gepflegt von ehrenamtlichen Helfern und unterstützt von sich für seinen Erhalt einsetzenden Sponsoren bildet der Versuchskreuzer, der die Geschichte des Seenotrettungswesens entscheiden prägte, heute im Museumshaven in Bremen-Vegesack einen markanten Anziehungspunkt. Sogar als technisches Denkmal hat man ihn registriert. Wie mit dem Bau der >Bremen< die Konstruktion von Rettungsfahrzeugen für den Hochseeeinsatz revolutioniert wurde, welche technischen Entwicklungen die Experimente mit ihr nach sich zogen, wie sich dieser Abschnitt der Schiffbaugeschichte auf die lokalen Gegebenheiten im Hafen von Vegesack auswirkte und welche Ziele noch vor den Schiffsbetreibern liegen, darum geht bei der Klönrunde des MTV Nautilus am Donnerstag, dem 21. Februar 2019. Beginn um 19 h im NAUTILUSHAUS, Zum Alten Speicher 7 in 28759 Bremen. Präsentation und Moderation: Gerald Sammet.