Archiv 2014

Marinemaler im Spicarium

Info MTV   -   12.12.2014

Im Nachbarhaus des MTV Nautilus ist mal wieder was Neues zu sehen, und zwar eine Bilderausstellung vom Marinemaler und Illustrator Stefan Piel aus Herford. Heute wurde die Ausstellung, die bis Ende Januar zu sehen sein wird, im Spicarium vor einem interessierten Publikum eröffnet. Unsere Fotos geben aufgrund von Lichtverhältnissen und Perspektive nur einen kleinen Eindruck wieder, mehr kann man auf der Website des Künstlers sehen: http://www.pielillustrationen.de/

Vorsicht: Hier gibt es nicht nur Maritimes!


Logbuch 92 ist erschienen

Info MTV   -  8.12.2014

Unser Logbuch ist erschienen und wird in den nächsten Tagen ausgeliefert. Online und in Farbe ist es hier zu finden.


Radio Nautilus am 22. November 2014

Info MTV   -   24.11.2014

 

Radio Nautilus sendete aus der Signalstation, ein Jahresrückblick mit Manfred  Haarhaus, Anke Krohne und Günter Naujoks. Moderiert wurde die Sendung wie immer von Olaf Juerss und ist hier nachzuhören.

 


Und tschüß !

Info MTV   -   23.10.2014

Wenigstens regnete es nicht mehr, als sich das Schulschiff Deutschland heute auf den Weg in die Werft nach Bremerhaven machte. Entlang der Weser standen immer wieder Fotografen, wir hatten uns in Farge postiert.

Der stählerne Rumpf der „Schulschiff Deutschland“ ist durch Rost an manchen Stellen sehr dünn geworden. Die Bordwand muss verstärkt werden. Dies geschieht, indem einmal rund um das Schiff eine Art Stahlmanschette aufgeschweißt wird. Bis zum 30. November, so ist der Plan, bleibt das Schiff in der Bremerhavener Werft.

Die Reparatur wird teuer und ist noch nicht voll finanziert. Daher bittet der Schulschiffverein um Spenden, weitere Informationen hier.


Viele Männer für Regina

Info MTV   -   15.10.2014


Heute war Regina ganz in ihrem Element. Treue Leser wissen ja, dass Regina der Vielmännerei durchaus nicht abgeneigt ist, es ist eben nicht ihr Ding, sich nur auf einen festzulegen. Da kam ihr der Seemanns-Chor Vegesack durchaus recht. Ok, es waren auch ein paar Frauen dabei, aber eben auch ganz viele Männer. Das fand Regina gut. Und dass sich diese Männer alle mit ihr fotografieren lassen wollten, fand sie noch besser. Sie hatte sich schon gewundert, warum ihr treuer Freund Marius ihr noch die über den Sommer ziemlich ausgeblichenen Flaggen abgenommen hatte, aber nun war ihr das ganz recht, bekanntlich ist sie ja ziemlich eitel. Zum Glück spielte das Wetter mit, die Fotos des Profifotografen kamen trocken in den Kasten, und auch für uns blieben ein paar Fotos dabei übrig.


Welcome back, BV 2!

Info MTV   -   11.10.2014

Sie ist wieder da, am 10.10.2014 kam die BV 2 VEGESACK von ihrem großen Sommertörn zurück. Am Blumenthaler Anleger wurde sie von der VEGEBÜDEL erwartet und fuhr dann im Licht der untergehenden Sonne mit vollen Segeln die Weser aufwärts in Richtung Vegesack. Am Beginn der maritimen Meile änderte  sie ihren Kurs und fuhr direkt auf die REGINA zu, von der sie mit einem lauten Typhonsignal begrüßt wurde. Da gab es die Gelegenheit, drei MTV-Schiffe zusammen auf ein Bild zu bekommen. Vor dem Hafen mußten dann natürlich die Segel wieder geborgen werden, bevor sie fast pünktlich in den Hafen einlief und zur Willkommensparty am Steg fest machte.


Saisonende auf der Signalstation

Info MTV   -   26.09.2014

Die Signalstation des MTV Nautilus an der Weserpromenade beendet die diesjährige Saison am 28. September 2014. Am nächsten Wochenende ist die Station letztmalig in diesem Jahr für Besucher geöffnet, und zwar von 14 – 18 Uhr.

"In diesem Jahr haben uns das gute Wetter und die Veranstaltungen viele Besucher gebracht" erzählt Manfred Haarhaus, der ehrenamtliche Leiter der Signalstation. Anke Krohne, die Pressesprecherin des Vereins Maritime Tradition Vegesack Nautilus e.V. ergänzt: "Die Signalstation ist für viele Interessierte der erste Kontakt zu unserem Verein."

Auf der Signalstation hat man einen weiten Ausblick über die Weser, kann sich über viele maritime Fragen informieren und  erhält auch die Fahrpläne der regelmäßig am Anleger verkehrenden Schiffe. Ebenso gibt es natürlich alle Informationen über den MTV Nautilus, die diversen Kutterpullveranstaltungen werden von der Signalstation aus koordiniert und auch der Schiffsverkehr zum Hafenfest.

Die beiden ältesten Webcams des Bremer Nordens, die von der Signalstation aus betrieben werden und über www.vegesack.de zu sehen sind, bleiben selbstverständlich auch über den Winter in Betrieb.

Der MTV Nautilus bedankt sich für das Interesse und wird die Station Anfang Mai 2015 wieder für den Publikumsverkehr öffnen.


Radio Nautilus live von Bord der REGINA

Info MTV  -   22.09.2014

Am 27.9.2014 von 12 - 14 Uhr sendet Radio Nautilus wieder live, diesmal aus der Messe des Schleppers REGINA am Ende der Schulkenstrasse.
 
Zu Gast ist eine Jugendgruppe des Vereins, die den Sommer über mit dem Vereinskutter VEGEFEUER unterwegs war und darüber berichten wird. Außerdem werden sich die Moderatoren Olaf Juerss und Anke Krohne natürlich auch beim gleichzeitig stattfindenden Vulkan-Andenken-Flohmarkt über das Interesse an den Vulkan-Erinnerungsstücken informieren und davon berichten.
 
Die Sendung  findet  von 12 bis 14 Uhr statt und ist zu empfangen  über Radio Weser TV auf UKW 92,5, im Kabel Kanal 101,85 oder über Livestream im Internet: www.radioweser.tv/fileadmin/stream/radiostream.php





Vulkan-Andenken-Flohmarkt

Info MTV  -   22.09.2014

Im dicken Bauch des Schleppers Regina an der Vegesacker Weserpromenade befinden sich noch einige Gegenstände aus dem Nachlass des Bremer Vulkan. Der Verein Maritime Tradition Vegesack Nautilus e.V. wollte diese Teile ursprünglich als Erinnerung an die traditionsreiche Werft bewahren, muss sich nun aber aus Platzgründen davon trennen. Es handelt sich um mehrere Lampen und Gussformen sowie eine große Uhr.
 
Interessenten für diese Teile, die gegen eine Spende für den Erhalt der REGINA abgegeben werden, können sich am Samstag, 27.9., von 12 bis 14 Uhr  auf dem Schlepper einfinden.


Sonderfahrten mit dem alten Heringslogger

Info MTV   -   15.09.2014

Der alte Heringslogger BV 2 Vegesack, das Flaggschiff des Bremer Nordens, kommt am 11. Oktober von seiner Sommerreise in die Ostsee zurück in den Heimathafen. Mitte Oktober werden dann zum Saisonende noch zwei Tagesfahrten angeboten.

Der erste Törn am 18.10.2014 hat das Thema "Navigation einst und jetzt" und richtet sich an alle, die schon immer mal wissen wollten, was das mit den ganzen Lichtern auf der Weser so auf sich hat. Während der Fahrt, die zum Teil bei Dunkelheit stattfindet, erklären Navigatoren des MTV Nautilus die Lichterkette an der Weser, die Bedeutung von Tonnen und Baken, von Leitfeuern, Richtfeuern und wie man die Lichtzeichen der Tonnen auszählt. Was sind Landmarken und wie nutzt man sie für die Navigation? Und welchen Aufschluss kann die Wassertiefe über den Kurs geben? Die Fachleute lassen sich mit Fragen löchern.

Die Fahrt beginnt um 16 Uhr an der Signalstation und wird gegen 22 Uhr wieder dort enden. Die Fahrtkostenbeteiligung beträgt 29 Euro, darin sind Kaffee und/oder Tee enthalten. Weitere Getränke und ein kleiner Imbiss können an Bord erworben werden, natürlich kann sich auch jeder Fahrgast seine eigene Verpflegung mitbringen. Ebenfalls mitgebracht werden sollten, soweit vorhanden, eigene Ferngläser.

Der zweite Törn findet am 19.10.2014 statt, hier heißt das Motto "Wir besuchen das Schifffahrtsmuseum in Brake". Der Tagestörn beginnt um 10 Uhr an der Signalstation und bietet Zustiegsmöglichkeiten um 10.30 Uhr in Blumenthal und 11.00 Uhr in Farge. Im Fahrpreis enthalten ist der Eintritt in die Häuser des Schiffahrtsmuseums in Brake und eine Führung sowie Kaffee und Tee während der Fahrt. Die Rückkehr ist geplant für 20.00 Uhr in Farge, 20.30 Uhr in Blumenthal und 21 Uhr in Vegesack.

Der Fahrpreis beträgt ab Vegesack 69 Euro, ab Blumenthal 64 Euro und ab Farge 59 Euro. Anmeldungen sind möglich unter der Nautilus-Telefonnummer 0421 - 9586786 und per email: Anmeldung@mtv-nautilus.de

Es wird darauf hingewiesen, dass die Fahrten erst ab einer Teilnehmerzahl von jeweils 20 durchgeführt werden können.


Sonnenuntergang an der Signalstation

Dieses schöne Foto stellte uns Freddy S. zur Verfügung - vielen Dank !


Ein Ort für Seh- und Seeleute

von Karsten Hollmann

Vegesack. Wer die 1852 Meter lange Maritime Meile in Vegesack entdecken will, sollte auf jeden Fall einen Besuch der Signalstation in Erwägung ziehen. Dort erklären meist altgediente Seeleute vom Verein MTV Nautilus beispielsweise, wie den Schiffen auf der Weser früher die Pegelstände übermittelt wurden. An ihren drei Masten zeigte die Signalstation den Wasserstand für die vorbeifahrenden Schiffe an.

„Mein Fernweh muss ich jetzt hier stillen, indem ich den Schiffen zuschaue“, sagt der Teamleiter des Vereins Maritime Tradition Vegesack (MTV) Nautilus, Manfred Haarhaus. Gerade legt ein holländisches Flusskreuzfahrtschiff mit amerikanischen Touristen an Bord in der Nähe der Signalstation an der 1852 Meter langen Maritimen Meile in Vegesack an. Der 79-jährige Haarhaus ist selbst viele Jahre zur See gefahren und hat dabei die ganze Welt gesehen. Ein für touristische Zwecke umgebautes Binnenschiff ist aber auch in Vegesack nicht jeden Tag zu bestaunen.

Haarhaus lässt es sich nicht nehmen, die 30 amerikanischen Besucher zweisprachig über den Lautsprecher zu begrüßen. Regelmäßige Schiffsansagen sparen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Signalstation jedoch. Fast alle haben in ihrem Leben mal irgendetwas mit Schifffahrt zu tun gehabt. „Einmal See, immer See“, betont Haarhaus. Der rüstige Rentner hat nach Beendigung seiner beruflichen Laufbahn schon Theater gespielt, Schreibkurse geleitet und auch selbst Kurzgeschichten verfasst. Aber nichts bereitet ihm so viel Freude, wie Besuchern „seine“ Signalstation oder „seine“ Maritime Meile vorzustellen.

Er erklärt den Leuten dann, dass die Zeit der Groß-Werften im Bremer Norden vorbei ist und nur noch Familienbetriebe wie die Lürssen-Werft überlebt haben. „Wenn es die nicht mehr geben würde, wäre es ganz schlecht um die Region bestellt“, gibt der Familien- und Großvater zu bedenken. In der Lürssen-Werft werde derzeit die größte Jacht der Welt gebaut, 180 Meter lang und 20 Meter breit.

Wer sich in der Signalstation das alte Radargerät anschauen möchte, wird meist vertröstet. „Das Ding funktioniert nicht mehr zu 100 Prozent. Das ist wie mit einem alten Auto. Da werden die Teile irgendwann knapp“, sagt Haarhaus. Längst hat der Computer die alte Technik abgelöst. Auf der Marine-Traffic-Seite im Internet kann sich jeder angucken, welches Schiff gerade die Weser rauf und runter fährt. Nicht auf den Bildschirm, sondern aus dem Fenster müssen die Besucher schauen, wenn sie die Fähren sehen wollen, die viele Male am Tag von Vegesack nach Lemwerder und wieder zurück fahren. Die betreiben ihr Geschäft schließlich direkt vor der Signalstation. Auch die amerikanischen Touristen nutzen an diesem Tag die Fähre, um mit ihren Fahrrädern auf die andere Weser-Seite zu gelangen. Danach ist es erst mal wieder eine ganze Weile ruhig in der Signalstation. „Es ist ganz unterschiedlich, wie viele Besucher kommen. Manchmal sind es zehn, dann 80 oder auch mal keiner“, berichtet Haarhaus. Als Manfred Haarhaus und Anke Krohne schon gar nicht mehr damit rechnen, kommt plötzlich doch wieder Besuch: Ehemalige Segler aus Eckernförde möchten die Signalstation besichtigen. Wenig später entert auch noch eine Gruppe Männer die Station, die gemeinsam einen Junggesellenabschied feiert. Nun kann Haarhaus wieder erzählen.

Das Gebäude der heutigen Signalstation existiert seit 1960. Bis ins Jahr 1987 wurden den Schiffen von hier aus die Wasserstände mitgeteilt. Am Mast wurden Bälle und Kegel hochgezogen. Jeder Ball bedeutete einen Wasserstand von einen Meter über Normal-Null, jeder Kegel mit der Spitze nach oben 20 Zentimeter und jeder Kegel mit der Spitze nach unten zehn Zentimeter.

Die Signalstation ist vom 1. Mai an den Sommer über am Wochenende sowie an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Schild „Geöffnet für Sehleute“ weist die Besucher darauf hin.

Veröffentlicht am 11. August 2014 in der Norddeutschen. Wir danken dem Autor Karsten Hollmann sowie dem Verlag für die Genehmigung zur Veröffentlichung.


Bike and Barge in Vegesack

Info MTV - 08.08.2014

Am Samstag legte ein ungewöhnliches Schiff am Anleger unterhalb der Signalstation an. Die niederländische Flagge wehte am Heck, und viele Fahrgäste gingen mit Fahrrädern an Land. Alle hatten die gleichen Satteltaschen und waren betont sportlich gekleidet.

Die Gelegenheit, das Schiff anzugucken, konnte man sich natürlich nicht entgehen lassen, und der Skipper machte eine kurze Führung. Es handelt sich um das Motorschiff ANGELINE, 1910 als Binnenschiff gebaut und nun zum Hotelschiff umgebaut. Insgesamt 28 Passagiere können mitfahren, die Kabinen sind spartanisch, aber gut ausgestattet mit Dusche und WC im Unterdeck. Im Oberdeck gibt es einen gemütlichen Speisesaal mit  runden Tischen und einen Aufenthaltsraum, auf dem  Vordeck stehen die Fahrräder für alle Passagiere, stabile Tourenräder und auch mehrere Tandems.

Die Reisen sind so konzipiert, dass täglich die Passagiere an einem Anleger von Bord gehen und dann eine begleitete Radtour wahlweise in schnellem oder in langsamerem Tempo machen, bevor sie nach Strecken zwischen 30 und 60 km wieder auf das Schiff treffen und weiterfahren können. In diesem Fall war das Schiff in Bremen gestartet, ließ die Passagiere in Vegesack von Bord und wollte sie abends in Elsfleth wieder einsammeln. Die Passagiere: Hauptsächlich amerikanische Staatsbürger, die sich sehr für Historie und auch Kriegsdenkmäler wie z. B. den Bunker Valentin interessieren.

Im Winter liegt das Schiff als Hotelschiff in Amsterdam.

 

 

 


Regina lüftet ihr Röckchen ......

 Info MTV    -   29.07.2014

...oder: Tag der offenen Luke

Anlässlich des Festivals Maritim in Vegesack lässt sich die dicke Deern am Vegesacker Weserufer unter den Rock gucken! Der Schlepper REGINA des Vereins Maritime Tradition Vegesack Nautilus e.V. ist normalerweise nur von außen zu bewundern.

Am Sonntag, dem 3. August 2014, wird Regina aber ihre Luke öffnen und Besucher willkommen heißen. Am Ende der Schulkenstrasse vor der Gläsernen Werft heißt es von ca. 11 - 17 Uhr "Open Ship".

Besucher betreten das Schiff auf eigene Gefahr, der Eintritt ist frei, Spenden für den Erhalt des Schiffes werden aber gerne entgegen genommen.

Auch die Signalstation des Vereins hat am 2. und 3. August geöffnet, dort finden zu unregelmäßigen Zeiten Lesungen der Flussführer statt.


Radio zum Anfassen

Info MTV - 28.07.2014

Von Alexander Bösch

Lemwerder. Seit September 2012 sendet der Radiosender des maritimen Traditionsvereins MTV Nautilus einmal monatlich über die Frequenzen von Radio Weser TV. Am Sonnabend feierte der Verein seine Premiere in der Begu Lemwerder.

Hektische Betriebsamkeit in der Begu Lemwerder. Noch 15 Minuten bis zur Livesendung von Radio Nautilus, doch das benötigte WLAN-Signal für den Computer von Moderator Olaf Jürß ist noch leidlich schwach. „Wir könnten noch ein Langkabel irgendwo hinlegen“, schlägt Begu-Chef Dieter Seidel vor. Schließlich wird draußen auf einer Bank mit Blick auf den blühenden Innenhof der Begu Platz genommen. Ein Mischpult, Notebook, Kopfhörer und Mikrofone – mehr Utensilien sind nicht nötig für die allmonatliche Radioshow des MTV (Verein Maritime Tradition) Nautilus. Nach Übertragungen von der Vegesacker Signalstation, der Barkasse „Vegebüdel“ oder der „Boatfit“ in Bremen berichten Moderator Olaf Jürß und der 2. Vorsitzende des MTV, Günter Naujoks, dieses Mal live aus der Begu. Zu den Fans der maritim geprägten Show zählt sogar ein Stammhörer aus Australien, der Teile der Sendung mit Genehmigung seinerseits für eine Radioshow verwendet.

Mit den beiden anstehenden Großereignissen – dem Festival Maritim und den „Drachen über Lemwerder“ – hat man gleich zwei interessante Themenblöcke gefunden. Ein Skript gibt es nicht, man plaudert spontan drauflos. Nach einem Abriss über die Entstehung des Ritzenbütteler Sands skizziert Seidel die Geschichte der aus einem Jugendprotest entstandenen Begu. „Das Haus wurde nach den Umbauten immer attraktiver, im Nordwesten haben wir in Sachen Kabarett inzwischen ein große Renommee“, freut sich der Leiter der Kultureinrichtung und berichtet von der geplanten Neueröffnung des hauseigenen Cafés im Herbst, das von Menschen mit Handicap geleitet werden soll.

Rund um die Geschichte des Drachenfests, zu dessen 23. Auflage vom 15. bis zum 17. August wieder Gäste aus England, den Niederlanden und Frankreich erwartet werden, hat Seidel allerlei Anekdoten beizusteuern. „Ich hatte mich erinnert, wie ich als Kind Drachen steigen lassen habe und mit dem Inhaber des Zubehörgeschäfts ,Drachenhöhle‘ im Schnoor überlegt, ob wir auf den brachliegenden Flächen in Lemwerder was machen könnten“. Bereits im ersten Jahr seien dann über 2000 Zuschauer gekommen: „Das hat uns total überrannt“. Mittlerweile würden nicht nur die Lemwerderaner, sondern auch etliche Nordseeurlauber ihren Urlaub rund um das Festival planen. Wind, gutes Wetter und der unermüdliche Einsatz der 180 ehrenamtlich tätigen Mitglieder seien die Zutaten für ein gelungenes Fest.

Moderator Olaf Jürß entlockte dem langjährigen Begu-Chef Anekdoten über den größten Drachen der Welt, den man einst mit Hilfe von Traktoren in den Himmel bugsiert hatte, und über den Beginn der legendären Nachtflugshows. „Statt Pyrotechnik und LED lagen die Feuerwehrleute auf dem Boden mit Scheinwerfen“, schmunzelt Seidel. Der familiäre Charakter der Veranstaltung offenbare sich auch in kleinen Neckereien. „Einmal hatte ich einen Termin mit Sponsoren und ein blütenweißes Hemd an. Da haben mich Kollegen kurz davor vollgespritzt. Ich war sauer ohne Ende – bis ich erfahren habe, dass das Zaubertinte war“, erinnert sich Seidel.

Günter Naujoks berichtet von den Highlights zum Festival Maritim, das vom 1. bis zum 3. August in Vegesack stattfinden wird. Den Besuchern des Shantyfestivals empfiehlt er den Gesang der Chöre auf den Fähren und die Möglichkeit, am Sonntag den ehemaligen Vulkanschlepper Regina besichtigen zu können.

Während Naujoks gerade mit dem Mikro in der Hand die Vorzüge der Kleeblattroute „Vier auf dem Rad“ preist, klingelt plötzlich sein Handy laut und vernehmlich mit dem Klingelton „Opa Telefon“. Doch davon lässt sich niemand aus der Ruhe bringen. Unaufgeregt, flüssig und professionell führen die Akteure durch die Sendung.

Hobby-DJ Olaf Jürß plant demnächst eine Produktionsfirma für Filmmusiken und präsentiert auf Radio Weser TV auch eine Sendung mit elektronischer Musik. An diesem Tag spielt der Grohner aus seinem Laptop zwischen den Gesprächsblöcken Titel von den Shantyrockern Santiano ein, aber auch experimentelle französische Stücke und einen zum Drachenfest passenden Song namens „Up in the Air“. Dann sind die zwei Stunden vorbei. „Wir kommen gern noch mal vorbei, ist ja wirklich schön hier“, sagt Jürß. Im September feiert Radio Nautilus zweijähriges Bestehen. Dann ist auch Co-Moderatorin Anke Krohne wieder mit von der Partie.

 

Wir danken dem Autor Alexander Bösch, dem Fotografen Christian Kosak und der Zeitung "Die Norddeutsche" für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Radiosendung selber ist in Kürze auf dieser Website unter der Rubrik Radio Nautilus zu hören.


Reginas neue Kleider

Info MTV   -   27.07.2014

Am gestrigen Samstag war die REGINA-Crew wieder eifrig bei der Arbeit. Nachdem im letzten Jahr schon die Aufbauten, das Rettungsfloß und diverser Kleinkram entrostet und gestrichen und auch der Rumpf von Graffitti-Schmierereien befreit wurde, ging es nun an die Decks und Niedergänge.

In der Dienstzeit der "dicken Deern" waren diese Flächen braun gepönt, aber seit der Übernahme des Schleppers durch den MTV Nautilus war hier schon eine schöne grüne Farbe aufgebracht worden. Und diese wurde nun gestern erneuert, ein freundliches Grün ziert seitdem  das Vordeck und auch schon Teile der Aufgänge. Auch das Schanzkleid glänzt wieder in einem satten schwarz.


BV2 Vegesack-Log: Wohin der Wind uns treibt

Info MTV  -  18.07.2014

Die BV 2 Vegesack war in der Ostsee unterwegs und Jörg Tietjen hat uns einen Reisebericht geschrieben:

Ort: irgendwo auf dem Meer – jetzt wieder Bremen
Anfangsdatum: 05.07.14 Ende: 12.07.14
Reisebegleiter: Tham (Skipper), Wolfgang (Steuermann),
Rolf (Maschinist), Hilde, Peter, Heike,
Sven, Ingo, Reinhard, Klaus, Monika (alle Crew)
Ziel der Reise: Ostseetörn
Autor: Jörg (auch Crew)

1. Tag – 05.07.2014:

Mit zwei Kleinbussen geht es gen Osten, Skipper Tham möchte am liebsten bis nach Sassnitz, aber die Vorgängercrew schafft es nur bis Warnemünde. Gegen 1430 treffen wir an der Marina Hohe Düne ein, müssen dann aber Proviant und Gepäck geschätzt ca. 0,5 km weit (gefühlt 0,5 nm) vom Parkplatz über den Steg bis zur Vegesack bringen, echt kraftraubend und schweißtreibend. Alles verstauen, etwas Luft schnappen, ein Schiffsbesetzbier und gut 2 Stunden später heißt es: Leinen los.

Raus aufs Meer, die frühe Abendsonne von achtern in östlicher Richtung. Ziel...? noch relativ unbestimmt, vielleicht Darßer Ort und ankern oder... eben woanders hin. Segel sind gesetzt und wir "irren" vorwärts, der Zielort wird sowieso immer erst sehr spät eingetragen, ein Aberglaube unseres Kapitäns. Ein Blick zurück - Warnemünde verschwindet im Dunst, zwei auslaufende Kreuzfahrtschiffe transportieren Tausende Menschen keimfrei und abenteuerarm vor die Vitrinen der anzulaufenden Städte: wie ein schneller Schaufensterbummel nach Ladenschluss, take a look und weiter. Aber hinter den beiden Schiffen sehen wir schon die dunklen, angekündigten Gewitterwolken. Kurze Zeit später fallen die ersten Tropfen, Segel bergen. Sven und ich sind im Klüver, als der Wind plötzlich dreht und mächtig auffrischt. Die Vegesack liegt so schräg im Wasser, dass dieses durch die Klüsen und Wasserpforten über Deck rauscht. Eine Welle erwischt die an Deck befindliche halbe Crew, das alles sieht aus dem Klüver ziemlich beeindruckend aus. Der Regen wird heftiger und das Wetter ändert Kurs und Zeit, Segeln eben, wie der Wind uns treibt.

2. Tag – 06.07.14:

Wir fahren die Nacht durch und Wachen werden organisiert. Um 0400 weckt mich Wolfgang, ich bin als Wachgänger eingeteilt und habe Wache mit Tham, Sven löse ich am Ruder ab. An Steuerbord ist Kap Arkona zu sehen und ganz langsam wird der Morgenhimmel heller. Die Sonne kommt hoch und drängt die kleine Wolkenschicht komplett beiseite, ein schöner Tag kommt. Bei Gesprächen im Morgengrauen erfahre ich, was Matrosen am Mast sind - hat jedenfalls nichts mit Meuterei und an den Mast stellen zu tun....und den Zahlmeister haben die Gonokokken erfasst. Achim Reichel grüßt die Vegesack, ein Zahlmeister ist nicht an Bord. Gen Nordost geht es an Bornholm südlich vorbei weiter zu den Erbseninseln, Christiansö und Frederiksö. Ein Wiedersehen für uns nach 22 Jahren, unverhofft kommt öfter. Auf den Erbseninseln hat sich nichts verändert, jedenfalls nicht für unsere Augen. Die Idylle von damals lebt weiter, aber wie das bei Träumen so ist, man wird immer vor dem Ende wach und manches bleibt besser Illusion. An unserer Backbordseite macht noch eine große, dänische Yacht fest, schon sehr gehobenes Niveau, auch mit Schiffshund namens Balou. Der darf nur kurz für seine Geschäfte an Land und auch nur angeleint bei Frauchen. Die Sonne geht unter und es wird schnell kühl.

3.Tag – 07.07.14:

Frühstück um 0800, auslaufen kurze Zeit später in Richtung Süden, wieder nach Bornholm mit noch nicht genau feststehender Destination - es wird im Laufe des Törns Nexö, drittgrößter Fischereihafen Dänemarks. Kurz vor 1100 die entscheidende, ganz wichtige Frage: Was ist mit der Neptunsspende? Sven geht unter Deck und holt Chérie aus dem Bett - oder war es Sherry? Und warum liegt Chérie oder Sherry noch im Bett und dann in einem Bett im Pumakäfig... Viele Fragen, wenig Antworten. Der Liegeplatz im Hafen von Nexö hat einen ganz besonderen Charme, deutlich charmanter und geruchsstärker ist es allerdings ab im benachbarten Hafenbecken, Fischereihafen eben. Details sind nicht erwähnenswert. Sven, Heike, Monika und ich erkunden das Zentrum, suchen auch viel - vor allem in der Nähe der Kirche, finden allerdings wenig. Q8 Rita kommt noch längsseits, ein Tankschiff. Der späte Nachmittag und auch der Abend auf dem Schiff mit besonderem Prosecco-Service für Monika und Heike ist amüsant und kurzweilig. Wir bleiben noch lange an Deck, es ist wärmer und wahrscheinlich liegen wir auch geschützter als auf den Erbseninseln.

4. Tag – 08.07.14:

Heute ist WM-Halbfinaltag, wichtig zu wissen, wo wir heute Abend sind. Aber die Annahme, dass ein WM-Halbfinale sicher übertragen werden wird, lässt uns entspannt mit Kurs 170° in Richtung Kolberg, polnisch Kolobrzeg segeln. Doch was Annahmen betrifft, lernen wir einen Tag später mehr. Mit ziemlicher Schräglage laufen wir Polen an, zwischenzeitliche Entwässerungsprobleme mit der Toilette achtern liegen höchstwahrscheinlich daran, dass das Klo niedriger liegt als der Abfluss zum Tank. Fließt Pipi bergauf...? Nein, auch auf der Vegesack natürlich nicht. Der Kolberger Hafen ist etwas größer, wir bekommen einen Liegeplatz im Holzhafen. In der Nähe ist zum Glück der Yachtclub „Sailors Inn“, sieht auch alles ganz nett aus. Bevor wir am Abend hingehen, wollen wir vor dem Essen kurz die Lage checken. Zuerst müssen wir feststellen, dass in Polen noch mit Zloty bezahlt wird – eigentlich keine ganz große Überraschung (keines der drei bereisten Länder ist übrigens Euro-Land).

Dann wollen wir an der Theke fragen, ob wir hier Fußball sehen können und evtl. reservieren müssen...in welcher Sprache? Hinter der Theke guckt ein hübscher Kopfhoch: Kann ich helfen? Und Bella Marta kann, Marta heißt sie - erfahren wir später - und eine Bella ist sie auch. Beim Fußball am späteren Abend traut keiner seiner Augen - nach 30 Minuten schon 5:0. Den Endstand wird wohl nie jemand vergessen, hier noch mal zum Nachlesen 7:1.

5. Tag - 09.07.14:

Speedrace mit der Vegesack, im Renntempo über die Ostsee von Kolberg wieder nach Bornholm. Irgendjemand hat das Ruder schon vor dem Frühstück für sich reserviert - mit einem darüber liegendem Handtuch ;-)). Ein Verdacht haben wir, aber Beweise...  Wind mit Stärke 6 aus östlicher Richtung treibt uns voran, manchmal riskiert Neptun auf der Luvseite einen Blick über die Reling und manchmal spritzt er auch ordentlich rein. Die Leeseite liegt durch die Krängung so im Wasser, dass die eine oder andere Welle auch kurz an Bord kommt. Die Neptunsspende fällt heute aus.

Sollte sich das rächen? Gespendet wird auf andere Art und nicht das nicht gerade freiwillig. Fast alle Segel sind gesetzt, nur der Flieger bleibt unten. Wir machen anständig Fahrt, maximal 9,2 Knoten und das kann am nächsten Tag nach dem Auslesen der GPS-Daten noch hochgesetzt werden, auf 10,1. Schon beeindruckend wie die Vegesack mit der Schräglage im Wasser durch die Wellen pflügt. Wir schaffen die 65 Seemeilen in 7,5 Stunden, Segel setzen und bergen alles ein geschlossen, von Pier zu Pier sind es 8,75 h. Rolf bringt übrigens von seinen regelmäßigen Besuchen „im Keller“ durch den hin- und her schwappenden Treibstoff einen gut wahrnehmbaren Geruch mit nach oben – Dieselduft made by Vegesack. Am Abend in Roenne suchen wir eine Kneipe zum Fußball gucken, aber im Ort ist so was von tote Hose - wie ausgestorben, so viel zu sicheren Annahmen. Wir sind froh, dass wir am Vorabend in Polen waren. Das Ergebnis des zweiten Halbfinales erfahren wir erst am nächsten Morgen. Sonntag geht's gegen Argentina, die Gauchos.

6. Tag – 10.07.14:

Mit kleinem Rülps oder ganz ohne...? Ein wichtiges Thema bei der Anbiet - es geht um das zur Neige gehende Mineralwasser. Ein Spähtrupp wird in den Ort geschickt, um den (Super-)Markt zu sondieren, eine Verkostung vorzunehmen und uns dann zu verproviantieren. Im dritten Supermarkt werden wir fündig, eine dezent gehaltene Verkostung zwischen den Regalreihen - ja angenehmes Prickeln, wenig Salz und so gut wie keine Restsäure - und natürlich der Abgang mit kleinem Rülps, ist alles ok. Technische Probleme mit der Heizung halten uns noch in Roenne fest, länger als geplant und zwar bis gegen 1400. Dann los, wir müssen eine stark frequentierte Schiffsroute kreuzen.

Diese führt von Südschweden in nordöstlicher Richtung nach Stockholm, Finnland und weiter. Apropos Finnland oder finnischer Meerbusen,gut dass wir nicht weiter nördlich fahren. Durch die Süddrift könnten ablösende Eisberge aus dem schmelzenden Packeis sich unserer Route nähern, Titanic sei wachsam. Bisher sind Eisbergbrocken aber nur aus dem Eisfach gebürtig im Cuba Libre aufgetaucht. Der achterliche Wind macht mir das Steuern schwer, immer wieder läuft mir die Vegesack aus dem Ruder, aber es passt halbwegs. Wir finden und erreichen Ystad gegen 1930, festgemacht an der Pier. Übrigens an dieser Stelle auch mal ein Lob an die Küche, namentlich Hilde, für ein sehr leckeres Hühnercurry nach Art der Hansa-Reederei, für mich das Highlight des Törns.

7.Tag – 11.07.14:

Heikes Geburtstag, wir frühstücken wirklich früh um 0700, nehmen auch als kleines Doping für Kopf und Seele ein Glas Sekt, um auf ihr Wohl anzustoßen verlassen Ystad, bevor wir wegen unseres schlechten Gesangs mit dem Geburtstagsständchen ausgewiesen werden. Wir fahren mit dem eisernen Segel an der schwedischen Südküste westwärts, um bei unserer Fahrt nach Rügen bzw. Hiddensee den Wind nicht zu sehr aus achterlicher Richtung zu haben. Noch einmal schönes Wetter, tolle Dünung - eine Welle lässt uns sogar um 30° nach Steuerbord krängen. Neptun guckt wieder über die Reling. Aber schlechte Nachrichten kommen, als Hiddensee schon in Sicht ist, Stralsund Traffic meldet unzureichende Wassertiefe. Auf der Seekarte ist vermerkt, Depth maintained, diese 2,50 m Baggertiefe muss also immer wieder fahrbar gehalten werden, ist aber jetzt nicht. Die Westumfahrung oder auch über diese Route nach Stralsund hat auch nicht mehr Tiefe in der ausgebaggerten Fahrrinne im Angebot, andere Häfen in erreichbarer Nähe unter Segel sind....Warnemünde, the one and only.

Es wird wieder eine Fahrt bis in die Nacht, wie verlassen so wieder gefunden – die Marina in Warnemünde. Die Küste entlang am Darß begleitet uns die untergehende Sonne. Geburtstag leider etwas anders als geplant. Um 0140 machen wir in Warnemünde fest, der nächste Tag ist kein Segeltag mehr. Wir putzen, aber wir haben eine tolle Woche hinter uns.


Logbuch 91 ist erschienen

Info MTV  -  11.07.2014

 

Das neue Logbuch des MTV Nautilus ist erschienen und hier in Farbe online zu lesen.

Es sind Berichte von der Pappbootregatta und den Tagesfahrten der BV 2 Vegesack auf der Weser im Frühjahr enthalten, vom Hafenfest und der dicken Regina und natürlich Neuigkeiten und Termine aus dem Verein.


Buch über den Schlepper REGINA neu aufgelegt

Foto: Günter Naujoks
Foto: Anke Krohne

Info MTV  -  10.06.2014  

Regina ist mächtig stolz.  Sie hat sich richtig in die Brust geworfen, beim Hafenfest waren viele Besucher da und haben sie bewundert, und bei dem schönen Wetter blinkte und blitzte sie förmlich - naja, dass sie etwas eitel ist, ist ja schon länger bekannt. Ihre Freunde vom Verein Maritime Tradition Vegesack Nautilus e. V. hatten sie aber auch richtig schön herausgeputzt, zur Feier des Tages trug sie bunten Flaggenschmuck und sogar eine riesige Nationalflagge zierte ihr Heck. Ja, sie kann sich schon sehen lassen!  

Und das Schönste: Das Buch über sie, was bereits vor einigen Jahren herausgekommen ist und seit langem restlos vergriffen war, wurde neu aufgelegt! Es ist aktualisiert worden und erzählt ihre ganze Geschichte mit vielen Fotos. Für die Technik-Interessierten gibt es einen umfangreichen Anhang mit Bauzeichnungen und technischen Details.   Der Verein gibt das Buch zum Selbstkostenpreis von 25 Euro ab, es kann unter der Nautilus-Telefonnummer 0421-9586786 bestellt werden oder samstags und sonntags von 14 - 18 Uhr auf der Signalstation an der Vegesacker Weserpromenade erworben werden.  

Nun hat Regina nur noch einen Wunsch - sie hätte gerne noch einige Freunde und Freundinnen. Wie das so ist, wenn sich viele Männer um eine Frau scharen - da bleiben Eifersüchteleien nicht aus. Und so mancher ihrer Liebhaber kam nicht damit zurecht, dass Regina nun einmal ein großes Herz hat, und zog sich dann  zurück. Dabei kann man aber nicht sagen, dass sie jemanden bevorzugt - nein, sie verteilt ihre Gunst schon gleichmäßig. Das führt auch dazu, dass ihre jetzigen Verehrer sich untereinander gut verstehen, die Hahnenkämpfe sind ausgefochten und sie sind ihr treu.   Aber wie sie nun einmal ist - sie möchte gerne noch öfter bewundert werden. Das geht aber nur, wenn sie noch einen größeren Freundeskreis bekommt, denn immer können ihre Männer nicht für sie da sein. Sie revanchiert sich auch - mit einem wunderschönen Panoramablick von ihren Decks über die Weser.  

Regina - das ist der schöne Schlepper an der Vegesacker Weserpromenade. Wer künftig zu Reginas Freunden und Freundinnen zählen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 95 86 786 oder über das Kontaktformular auf der website www.mtv-nautilus.de an den Verein  Maritime Tradition Vegesack Nautilus e.V. wenden, der gerne die erste Kontaktaufnahme vermittelt.


MTV Nautilus und das Vegesacker Hafenfest

Info MTV  -  01.06.2014

An der Durchführung des Hafenfestes ist der Verein Maritime Tradition Vegesack Nautilus e.V. traditionell stark beteiligt. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Rund um die Signalstation herrschte lebendiges Treiben.

Unter dem Balkon der Station standen zwei Damen und sorgten unermüdlich dafür, dass für jede der angebotenen kostenfreien Schiffsrundfahrten genau die passende Anzahl an Passagieren Karten erhielt.

Den Zugang zum Ponton regelte die Jugend des Vereins vorbildlich, sie kontrollierten auch die "Fahrkarten" und sorgten für einen reibungslosen Ablauf beim steten Wechsel der Schiffe am Anleger.

Unten auf dem Anleger standen mehrere Vereinsmitglieder als Festmacher bereit und halfen den nicht so sportlichen Passagieren an und von Bord.

Oben auf der Signalstation sorgte die Crew für den Funkverkehr und regelte die Reihenfolge der Schiffe, so dass diese ohne große Wartezeiten wieder an den Steg kamen. Ausserdem wurde durch Lautsprecheransagen immer das jeweils ankommende Schiff angekündigt und auch auf die geöffnete Regina wurde immer wieder hingewiesen.

Auf dem Wasser waren die BV 2 Vegesack, die Vegebüdel und der Jugendkutter Vegefeuer im ständigen ausgebuchten Einsatz, die Vegefeuer segelte sogar an beiden Hafenfesttagen mit den Gästen.

Und wie unten schon steht, am Ende der Promenade lud der Schlepper Regina zur Besichtigung ein und konnte auch zahlreiche Gäste begrüßen.

Für die MTV-Mitglieder bestand das Hafenfest also wie immer hauptsächlich aus - ehrenamtlicher - Arbeit, aber es hat auch wie jedes Jahr wieder Spaß gemacht.


Zu Gast bei Regina

Info MTV  -  31.05.2014

Unsere "dicke Deern" hat sich in der letzten Woche doch sehr gewundert. Ihre Crew war an Bord und räumte noch emsiger auf als im letzten Jahr, so dass wirklich nirgendwo mehr ein Farbeimer oder ähnliches im Wege stand. Dann bekam sie neue Flaggen angezogen und eine riesige Nationalflagge ans Heck! Was das wohl bedeuten sollte?

Am Hafenfest-Samstag war es dann klar, die Luke wurde geöffnet und das Absperrband weggenommen - herzlich willkommen an Bord! Im Vorfeld war öffentlich nicht viel bekannt gegeben worden, lediglich über Facebook wurde die Besichtigungsmöglichkeit angekündigt. 

Am Tag der Veranstaltung wiesen zwei Stellschilder am Nautilushaus und an der Signalstation auf die offene Luke hin, und regelmäßig wurde über Lautsprecher angesagt, dass Regina empfangsbereit sei. Offiziell angekündigt war die Zeit von 13 bis 17 Uhr, aber bereits weit vorher traf man Besucher, die enttäuscht registrieren, dass das Absperrband den Eintritt verwehrte.

Danach aber riss der Strom der Besucher den ganzen Tag über nicht mehr ab, viele Menschen wollten Reginas Innenleben kennenlernen oder den wunderbaren Ausblick vom Vordeck oder vom Steuerstand aus genießen. Auch der Schriftsteller Claus Beese, der bereits zu Weihnachten eine Geschichte über Regina geschrieben hatte und ihr kurz vor dem Hafenfest das unten stehende Gedicht gewidmet hatte, kam zu Besuch.

Natürlich war das gute Wetter eine zusätzliche Einladung, und Regina hörte viele lobende und schöne Worte - naja ein wenig eitel ist sie ja auch. So wird es in diesem Jahr noch mal einen "Tag der offenen Luke" geben.  Wenn sie noch ein paar mehr treue Freunde hätte, würde der Verein das auch öfter anbieten, sie wird sich also weiter umgucken. Falls jemand Lust hat, ihrem Bewundererkreis beizutreten - Nachricht über das Kontaktformular auf unserer Website genügt!

 

Hafenfest
© 2014 Claus Beese


Beim Hafenfest in Vegesack,
mein Gott, was ist da los? -,
entblößt sich die Vegesacker Deern
was denkt die sich da bloß?

Regina, Deern, bist wohl nich klook?
alle Leute wollen gucken
wenn Schlepper-Marius, der Kerl,
öffnet die Schiffsluken.

Den Schlepper wollen alle sehen,
von innen und von außen,
und wer nicht durch die Luke passt,
der bleibt ganz einfach draußen.

Schlepper-Käpten wollen sie sein,
den Rasenwellen trotzen,
doch mancher wird auch dabei noch
über die Reling ko…

In Vegesack am Weserstrand,
da sind sie hart im Nehmen.
Und alle, die kein Seemann sind,
die schicken wir nach Bremen.

 

 


Wetterbericht von Bord der Signalstation

Info MTV  -  31.05.2014

Am Hafenfest-Samstag gab es Besuch auf dem Balkon der Signalstation, ein Radio-Bremen-Team mit Moderatorin Katja Runge filmte den Wetterbericht für die abendliche Buten-und-Binnen-Sendung.

Auch auf dem Anleger wurde ein Teil des Wetterberichtes gedreht, allerdings stimmte es nicht, wie im Bericht gesagt wird, dass die Moderatorin nachher an Bord der BV 2 ging - soviel Zeit gibt es eben im Nachrichtengewerbe nicht.

Wer den Spot sehen möchte: Klick!


Radio Nautilus sendete live von der VEGEBÜDEL

Info MTV - 24.05.2014

Da aus nicht zu klärenden Gründen das Nautilushaus doppelt belegt war, musste Radio Nautilus den vorgesehenen Sendeort im Nautilushaus verlassen und wich auf die Barkasse VEGEBÜDEL aus. Ein Hinweisschild am Nautilushaus sollte potenzielle Besucher zum geänderten Sendeort leiten.

Bei strahlendem Sonnenschein war im Museumshaven viel los, denn ein Verein hatte offensichtlich seine Saisoneröffnungsfahrt nach Vegesack gemacht und es liefen immer mehr Boote ein. Etliche versuchten auch, an der VEGEBÜDEL längsseits zu gehen, was wir mit dem Hinweis auf die laufende Sendung (ein Rumms hätte doch störend gewirkt und auch die etwas improvisierte Antennenkonstruktion beschädigen können) und das vorgesehene Auslaufen des Schiffes gleich nach der Sendung ablehnen mussten.

Die Gespräche beschäftigten sich dieses Mal natürlich mit der VEGEBÜDEL, ihrer Geschichte und ihrer Crew, mit dem Hafenfest am kommenden Wochenende, den Saisoneröffnungsfahrten auf der BV 2 VEGESACK und natürlich auch einer Rückschau auf die Pappbootregatta. In Kürze wird der Textteil der Sendung hier nachzuhören sein.


BV 2 VEGESACK fährt zur Eröffnung des Golden City

Info MTV - 18.05.2014

Am Europahafen in Bremen gab es im letzten Jahr das Golden City, eine temporäre  wieder auferstandene  "Hafenkneipe", die nun zum zweiten Mal aufgebaut wurde. Zur Eröffnung am 18. Mai waren mehrere Traditionsschiffe eingeladen, die mit einer Schiffsparade in den Hafen einlaufen sollten.

Auch die BV 2 VEGESACK nahm daran teil und startete voll besetzt am Sonntag gegen 12 Uhr ab Vegesack. Das Wetter hätte nicht besser sein können und so wurde es eine gemütliche Fahrt weseraufwärts, denn wir hatten ja Zeit. Kurz zuvor war schon die VEGEBÜDEL ausgelaufen, die an der Schlachte zum Europäischen Tag der Meere erwartet wurde, und aus dem Museumshaven waren die Jonkvrouw, die Orion und Geo.Gleistein zu sehen. Nach einigen kleineren Abstechern Richtung Neustädter Häfen und weiter weseraufwärts drehten wir bei, um pünktlich zur Parade in den Europahafen einzulaufen.

Wir sollten als erstes Schiff die Parade anführen - aber - welche Parade? Von den anderen Schiffen war nur noch die Jonkvrouw dabei, die übrigen waren unterwegs wohl abhanden gekommen. Na gut, dann ist die BV 2 eben die Parade!

Den Zuschauern am Hafenkopf machte das offenbar nichts, wir wurden von den Moderatoren angesagt und mit einem Riesenapplaus empfangen. Auch die Jonkvrouw bekam ordentlich Beifall. Nach einer Ehrenrunde machte die BV 2 am Steg fest und Besatzung und Gäste machten sich auf den Weg, diese Hafenbar zu besichtigen. Wir kamen gerade richtig zum Beginn des Programms und wurden noch extra auf der Bühne begrüßt.

Es wurde eine Stunde kurzweilige und lustige Unterhaltung geboten und die zwei Stunden Landgang, die uns unser Kapitän genehmigt hatte, waren doch etwas kurz. Aber was half es, wir mussten wieder an Bord. Als wir ablegten, kamen dann noch zwei Schiffe aus dem Vegesacker Hafen angefahren, aber wir machten uns auf eine schnelle Heimfahrt Richtung Vegesack.

Hier geht es noch einmal direkt zur temporären  Hafenbar: http://www.goldencity-bremen.de/


Die Zukunft der Traditionsschiffe

Foto: Anke Krohne

Info MTV - 16.05.2014

Am 14.  Mai gab es eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema: Zukunft der Traditionsschifffahrt" im KITO in Vegesack. Organisiert vom Museumshavenverein waren viele Interessierte, teilweise von weit her, der Einladung gefolgt, um vom MdB Uwe Beckmeyer Informationen zum Stand der Verhandlungen und zur Zukunft zu bekommen.

"Ich war drauf und dran, aufzustehen und zu gehen" war die Aussage eines Besuchers, und damit stand er wohl nicht alleine, denn etwas wirklich Neues und vor allem Positives hatte der Politiker nicht zu berichten. Für die "Norddeutsche" hat Ulf Buschmann einen interessanten Artikel geschrieben, den wir mit seiner freundlichen Genehmigung hier veröffentlichen dürfen. Auch mit einem Klick auf das Foto zu öffnen!

 

 


Sommersaison auf der Signalstation

Foto: Anke Krohne

Info MTV - 28.04.2014  -  Die Signalstation hat wieder geöffnet

Auch in diesem Jahr öffnet die Signalstation an der Vegesacker Weserpromenade wieder im Sommer ihre Türen für See- und Sehleute. Ab dem 1. Mai ist an den Wochenenden sowie an Feiertagen von 14 – 18 Uhr die Station besetzt. Immer, wenn die Flaggen am Signalmast wehen, stehen Mitglieder des MTV Nautilus für Fragen rund um das maritime Vegesack, die Schiffe auf der Weser oder Informationen über den Verein bereit. Besucher können auch Informationen über vorbeifahrende Schiffe bekommen ebenso wie Fahrpläne für die anlegenden Linienschiffe.

Das Team der Signalstation arbeitet komplett ehrenamtlich und freut sich auch über ehemalige Fahrensleute oder sonstige maritim interessierte Menschen, die möglicherweise die Arbeit auf der Station unterstützen wollen. Interessenten können einfach auf der Station vorbeischauen oder sich unter der Vereinstelefonnummer 95 86 786 melden.

 

 


Bremer Fährtag

Foto: Anke Krohne

Info MTV - 24.04.2014: Die Signalstation hat geöffnet

Anläßlich des Bremer Fährtages öffnet die Signalstation bereits am 27. April zum ersten Mal ihre Tür.  Da in diesem Jahr auch Fahrten nach Vegesack angeboten werden und auch die Fähre Vegesack-Lemwerder am Fährtag teilnimmt, wird die Signalstation von 10.30 bis 18 Uhr ebenfalls besetzt sein.

Weitere Infos zum Fährtag hier.


Info MTV - 19.03.2014

Logbuch Frühjahr 2014
Das neue Logbuch ist da. Die gedruckte Version wird in der kommenden Woche verschickt. Es kann bereits jetzt schon als pdf HIER runtergeladen werden oder klicken Sie auf das Foto rechts.


Info MTV - 12.03.2014

 Vegesacker Pappbootregatta 2014
Die Vegesacker Pappbootregatta findet dieses Jahr am Sa., 17.05. statt.
Das Rahmenprogramm startet ab 10Uhr - Startschuss für die Regatta ist 15 Uhr.

Der Flyer mit der kompletten Programmübersicht kann HIER runtergeladen werden.
Wer nähere Informationen möchte, der kann sich gerne per Mail an
papierboot@mtv-nautilus.de wenden.


Info MTV - 26.02.2014

MTV Nautilus wieder auf der Boatfit
Auch in diesem Jahr präsentierte sich der Verein Maritime Tradition Vegesack Nautilus e.V. wieder mit einem großen Stand auf der Messe Boatfit in Bremen. Die Jugendgruppe war mit dem Jugendkutter Vegefeuer dabei. Außerdem waren weitere Akteure des maritimen Vegesacks mit an Bord, u.a. der Museumshaven Vegesack, ein Netzeknüpfer und ein Knotenkünstler, Vertreter des Kirchenschiffes Verandering und des Rettungsbootes WAL.

Am Samstag hat Radio Nautilus von 12 bis 14 Uhr live von der Boatfit gesendet. Zu Gast waren viele interessante Gäste. Wenn Sie mehr erfahren wollen, klicken Sie auf das Bild rechts..